Heute habe ich ja richtig dumm aus der Wäsche geschaut, als ich zu meiner lokalen
MySQL-Installation einen neuen User hinzufügen wollte und feststellen musste, dass
ich mein Root-Passwort vergessen habe. Zum Glück konnte ich mir aus verschiedenen
Quellen eine Anleitung zusammenbauen wie man das Passwort resetten kann.
Die folgende Anleitung sollte so für die meisten MySQL-Installationen unter Windows funzen:
Schritt 1: Datenbank anhalten/herunterfahren
Falls die MySQL aktuell läuft muss diese über den entsprechenden Dienst oder das entsprechende Panel (z.B. bei der XAMPP-Variante) angehalten werden.
Schritt 2: MySQL Starten
Jetzt kann man den MySQL-Demon wieder starten und zwar aus der Kommandozeile. Dazu zunächst das folgende Kommando eingeben (in diesem Beispiel liegen die MySQL-Binaries unter C:\xampp\mysql\bin):
C:\xampp\mysql\bin>mysqld --skip-grant-tables
und dann in einem anderen Fenster MySQL starten:
C:\xampp\mysql\bin>mysql mysql -u root
Schritt 3: Passwort neu setzen
Jetzt ist es möglich am MySQL-Prompt mit dem folgenden Kommando ein neues Passwort zu setzen, ohne dass man dafür
das alte Passwort angeben muss:
update user set password=password (”NeuesPasswort”) where user=”root”;
Danach den MySQL-Prompt mit “exit” verlassen, den MySQL-Demon abschiessen und sich mit dem neuen Passwort wieder normal anmelden.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass momentan Netbooks ein heisses Thema sind. Ok, könnte natürlich auch zum Teil daran liegen, dass ich selber ein wenig angefixt bin :), aber ich glaube es ist nicht nur das. Zumindest ist auch in der letzten (für mich noch aktuellen ;)) c’t ein grosser Vergleichstest aktueller Netbooks. Mein persönlicher Favorit aus dem Test ist das Samsung NC10. Das Gerät gibt es in drei verschiedenen Variaten, wobei der größte Unterschied – neben der Farbe – das eingebaute UMTS-Modem im Model N270BH ist. Die Hardware-Ausstattung tut sich bei den Netbooks nicht wirklich viel habe ich so den Eindruck, zumindest was CPU, Hauptspeicher und Grafikauflösung angeht. Display und Tastatur sind natürlich ein wichtiger Punkt und hier hat der Samsung gut abgeschnitten, ebenso bei der langen Akkulaufzeit. Und mir gefällt auch die Optik :). Ob man (wenig aber stromsparenden) Flashspeicher den Vorzug vor einer Festplatte gibt hängt natürlich ganz extrem vom Einsatzzweck ab.
Wobei ich allerdings sagen muss, wenn schon Netbook – und es ist kein Mac Netbook in Sicht – dann werde ich zumindest auf Windows 7 warten. Schon alleine um hier auch ein wenig auf dem laufenden zu bleiben, auch wenn ich nichts vermisse, seit ich von XP auf Mac OS umgestiegen bin. Ich hoffe Windows 7 kommt beim Resourcenhunger auch auf ein erträgliches (= XP) Level runter. Zumindest lässt dieser Bericht auf TechReviews da Hoffnung aufkeimen.
You will be able to run Windows 7 on the same systems that Windows XP runs on and you won’t need advanced computers with 4GB of RAM and 4Ghz processors, which is a huge break in tradition.
Im Netz gibt es ja auch bekanntlich nichts was es nicht gibt (oder nicht schon irgendjemand ausprobiert hat) und so findet man hier einen Bericht über die Installation von Windows 7 BETA auf einem Samsung NC10. Einen guten Eindruck wie gross (oder besser gesagt klein) so ein Netbook ist bekommen man auch in dem folgenden Video-Review:
Ok, es folgt kein Microsoft-Bashing, versprochen, sondern einfach nur die Erzählung über ein kleines Powerpoint-Problem und seine Lösung :).
Auf das Problem ist meine Frau gestossen, bei dem Versuch einen Film für einen Vortrag in eine Powerpoint-Presentation einzubetten. Das geht im Prinzip relativ einfach mittels Insert -> Movies and Sounds -> Movie from File …. Der Film wird dann auf der Folie angezeigt und kann durch Anklicken gestartet werden. Soweit die Theorie.
Manchmal kommt es aber beim Einfügen eines Films in die Presentation aber vor, dass dieser einfach nur als weisse Box/weisser Kasten angezeigt wird. Der Film lässt sich dann auch nicht aktivieren, geschweige denn abspielen. Was besonders verwirrend hierbei war, es war derselbe (identische) Film, mal aus dem einen Verzeichnis eingebunden und einmal aus einem anderen und in beiden Fällen von der Festplatte. einmal hat es funktioniert und einmal nicht. Natürlich habe ich das Ganze erstmal selber ein paar Mal ausprobiert, denn ein dermassen nicht-deterministisches Verhalten kann man ja nun selbst von einem Windows-Rechner *ups* nicht erwarten. Aber doch, der Fehler war wie beschrieben … *grübel* … also mal kurz vom Anwender- in den Entwickler-Modus geschaltet, denn irgendwas musste anders sein und siehe da, ein scharfer Blick und: Die Lösung!
Immer wenn der Film sich nicht korrekt einbinden liess, sondern nur der weisse Kasten angezeigt wurde, dann lag der Film in einem Verzeichnis welches im Namen Leerzeichen und Umnlaute hatte. Ich habe nicht genau geprüft ob auch beide Faktoren getrennt dieses Problem hervorufen würden, aber nachdem diese “Sonderzeichen” aus dem Verzeichnisnamen entfernt wurden in dem der Film lag (und ich würde mal tippen, dass der Dateiname selber auch besser keins dieser Zeichen beinhaltet) liess sich der Film problemlos in Powerpoint einbinden :-).
Nachdem erste Performance Tests von Quake III unter VM Ware Fusion nicht sonderlich Erfolg versprechend waren kam gestern der – lang aufgeschobene – Tag der Boot Camp Installation. Und ich habe schon gewusst, warum ich das möglichst lange vor mit her schiebe. Das Ganze hat mich einiges an Zeit und Nerven gekostet, aber der Reihe nach. Continue reading »