Jan 24

Gestern hatte ich mal einen ersten Blick auf Plinky geworfen … einen neuen Web 2.0 Dienst mit gewissen Ähnlichkeiten zu Twitter.

Dabei hatte ich aber übersehen, dass es doch möglich ist Artikel direkt auf WordPress-Blogs zu publishen, auch wenn diese auf einem eigenen Server gehostet sind. Dafür muss man als Service unter Plinky wordpress.org auswählen. Dann ist es möglich Beiträge direkt zu publishen und hier ist der Beweis :).

Ich habe dafür einen neuen User in WordPress angelegt, der Autoren-Rechte hat, denn natürlich muss man für einen User Namen und Passwort bei Plinky hinterlegen. Auch muss man in den WordPress-Settings unter Writing “Atom Publishing Protocol” und “XML-RPC” aktivieren.

Dies – zusammen mit der Möglichkeit Plinky “Postings” auch direkt in weiteren anderen Plattformen bekannt zu machen … um mal wieder Twitter zu nennen – ergibt zumindest ein paar nette neue Möglichkeiten Inhalte mehrfach zu nutzen (und bekannt zu machen) und ist eines Web 2.0 Dienstes würdig Die Frage bleibt, ob die Fragen auf Plinky wirklich dazu angetan sind gute Inhalte zu erzeugen … ich werd’s Posten :).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 23

Seine digitalen Fußspuren zu hinterlassen wird – was die Menge der Dienste angeht – immer einfach … das Web 2.0 wächst und wächst, aber wie behält man den Überblick und bei wievielen Diensten will man sich (sollte man sich) anmelden? Bloggen ist ja fast schon altmodisch neben den Twitters, Facebooks und DOPPLRs dieser Welt.

Trotzdem tauchen immer neue Dienste im Web 2.0 auf und Plinky hat evtl. das Zeug dazu nicht als Eintagsfliege zu enden. Denn der Kopf hinter dem neuen Dienst ist nicht ganz unbekannt. Jason Shellen hat bereits recht erfolgreich bei Google gewerkelt und dort massgeblich am Google Reader mitgearbeitet.

Aber zurück zu Plinky …

Plinky makes it easy for you to create inspired content. Every day we provide a prompt (i.e. a question or challenge) and you answer. We make it simple to add rich media and share your answers on Facebook, Twitter and blogs.

Ich muss gestehen ich raffe hier erstmal nix ab, also – wie bei Twitter auch – erstmal einen Account anlegen … schwupp und schon bin ich bei Plinky und habe auch schon meine erste Frage beantwortet und fange auch an das Konzept zu verstehen. Auch hier ist es – wie bei Twitter – möglich anderen Nutzern zu folgen. Allerdings wird hier durch den Fragenkatalog von Plinky der Inhalt mehr gesteuert als bei Twitter und andere Benutzer haben auch die Möglichkeit Kommentare zu – z.B. meinen – Antworten zu hinterlassen. Auf diese Weise kann durchaus eine ganz nette Homepage entstehen mit einigen Infos über einen selber – vorausgesetzt man antwortet immer ganz ehrlich ;) – aber es ist auch hier wieder die Frage, wieviele Infos man von sich preisgeben möchte und wen es wirklich interessiert wenn man nicht gerade irgendwie “berühmt” ist (ok, man könnte Fragen wer liest diesen Blog *autsch*). Was allerdings nett ist, dass bei der Frage nach Musiktiteln – wenn nicht zu exotisch – das Albumcover automatisch eingebunden wird. Das wird dann wahrscheinlich bei weiteren Fragen ähnlich sein (geraten … Blick in die Glaskugel werf).

Auch lässt sich Plinky “irgendwie” als Service in verschiedene Blogsysteme einbinden. Das scheint momentan aber noch nicht für Blogs zu gelten, die privat gehostet werden.

Also mal sehen, ob ich dran bleibe und noch ein paar Fragen beantworte, oder ob Plinky ein ähnliches Schicksal bevorsteht wie meinem Twitter-Account.

Hier gibt es noch einen Nachschlag mit neuen Infos …

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 21

Und wieder mal über einen Web 2.0 Dienst gestolpert. Mit DOPPLR lassen sich die eigenen Reisepläne und -routen veröffentlichen. Diese kann man dann ggf. mit Freunden abgleichen, die dafür natürlich auch diesen Dienst benutzen sollten (… müssen …). Das alte Twitter-Problem?!

Dann kann man andere DOPPLER finden, die die gleiche Reiseroute teilen und somit im besten Fall Freunde/Bekannte/Arbeitskollegen finden mit denen man Termin und Route teilt. Ansonsten kann man zumindest ggf. Leute finden, die dem gleichen Web 2.0 Hobby frönen, in diesem Fall halt DOPPLR. Für den umwelt-technischen Touch sorgt die Berechnung des “carbon footprints”, sprich Luftverschmutzung durch die eigene Reisetätigkeit.

Ein nettes Feature ist das Finden von bestehenden Kontakten aus anderen Diensten, die auch DOPPLR nutzen … z.B. Twitter. Für mich persönlich glaube ich momentan nicht so interessant, da ich nicht so viel unterwegs bin, aber evtl. ganz nett wenn es wieder mehr Reisen für die Firma gibt. Mal im Auge behalten, wobei ich seh schon fast nix mehr, was ich alles im Auge behalten will …

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 16

Seit knapp einem Monat “nutze” ich jetzt Twitter. Dabei steht das Wort nutzen mit Bedacht in Anführungsstrichen, denn so richtig weiss ich noch nicht was ich als Normalo damit anfangen soll. Doch dazu später mehr.

Erstmal zum besseren Verständnis ein paar Worte dazu wie sogenannte Microblogging Systeme – vielmehr ganz konkret Twitter – überhaupt funktionieren (vergleichbare Dienste haben evtl. einen abgewandelten Funktionsumfang). Der Acoount ist schnell eingerichtet und schon kann es losgehen mit dem Twittern. Die ersten Einträge wird man wohl über das angebotene Web-Interface einspielen und schon hier fällt das Limit von 140 Zeichen ins Auge, d.h. man sollte sich kurz fassen. Es ist nicht im Sinne des Erfinders einfach einen grossen “Post” aus diversen 140-Zeichen Tweets zu verfassen. Das Limit von 140 Zeichen kommt – wie leicht zu erraten – von der maximalen Textlänge einer Standard-SMS. Denn so richtig interessant wird Twitter erst wenn man es fürs Handy freischaltet. Dann ist es möglich auch von unterwegs Einträge zu schreiben und neue Einträge von anderen Nutzern zu empfangen. Aber vorsicht: Das Ganze ist nicht umsonst, so wie man es von den meisten Web 2.0 Diensten ja gewohnt ist.
Das grundlegende Konzept bei Twitter ist das “Folgen” (Following) und “Verfolgt werden” (Followers). Was ist damit gemeint? Ich kann im Prinzip jedem Twitter-Nutzer folgen. D.h. ich sehe seine Einträge in meiner Ansicht von Twitter gemischt mit meinen eigenen Einträgen in einer zeitlichen Abfolge. Wenn ich den SMS-Dienst aktiviert habe kann ich diese Nachrichten zusätzlich noch übers Handy empfangen. Dies kann allerdings schonmal recht hart (=nervig) werden wenn man sehr intensive Nutzer hat, denen man folgt. Wie auch bei einem Blog möchte man idealerweise zumindest ein paar Leute haben, die das Ganze lesen. Darum ist man also umgekehrt auch auf der Suche nach Leuten, die einem selber folgen. Ich habe ein paar Freunde und Bekannte eingeladen, aber ich glaube so richtig viel wissen die damit nicht anzufangen. Und sofern das SMS-Feature nicht aktiviert wird, müsste man ja auch schon aktiv bei Twitter reinschauen, aber ich wage es zu bezweifeln, dass ich genug (interessante) Tweets schreibe, damit das wirklich regelmässig passiert.
Zu guter Letzt ist es möglich direkt auf andere Tweets zu antworten und damit eine Diskussion zu starten ähnlich derer in den Kommentarsystemen von Blogs. Auch die Möglichkeit sog. “Direct Messages” zu verschicken gibt es, aber ich sehe hier keinen echten Vorteil gegenüber eMail.

Im folgenden also mal meine persönlichen Szenarien, die ich so zur – mehr oder weniger sinnvollen – Twitter-Nutzung sehe:

  1. Kontakt halten im – erweiterten – Freundeskreis. Das setzt allerdings voraus, dass jeder hier Twitter mehr oder weniger intensiv nutzt. Auch hat das Ganze natürlich einen leichten Hang zum Exhibitionismus (aber der ist ja schon beim Bloggen ein wenig vorhanden ;)). Auf der anderen Seite kann man so lose in Kontakt bleiben; den Grad der Informationstiefe kann dabei jeder selber bestimmen. Das SMS-Feature von Twitter macht hier sicherlich Sinn.
  2. Man ist auf irgendweine Art und Weise prominent. Damit kommt der Exhibitionismus ja schon von ganz alleine ;-). In diesem Fall wird es leicht sein eine Menge Follower zu bekommen, die auf der Jagd nach den letzten Infos zu dieser Person sind, und das quasi rund um die Uhr. Hier gibt es verschiedene Ausprägungen, vom echten Star über bekannte Blogger bis hin zu Politikern, die das Medium für sich entdecken. Wie weit das Ganze Twittern dann zu einer reinen Eigenwerbung verkommt – und wie sehr einen das stört – muss jeder für sich entscheiden.
  3. Bildung geschlossener Benutzergruppen, z.b. Firmen. Es gibt in Twitter eine Option, dass nur eigene Follower auch die eigenen Updates zu sehen bekommen. Zusammen mit der Möglichkeit die Liste der eigenen “Verfolger” zu bestimmen lassen sich so geschlossene Gruppen bilden, die man z.B. für erweiterte Kommunikation innerhalb von Firmen nutzen könnte. Welche Informationen man hier allerdings teilt muss man sich immer noch gut überlegen, denn zumindest vor den Twitter-Admins bleiben diese nicht unbedingt geheim. Auf der anderen Seite gibt es sicherlich auch genug unkritische Infos, die man so gut und schnell verteilen kann.
  4. Infodienst für Messen/Veranstaltungen/Events. Finally gibt es die Möglichkeit Twitter wie einen reinen SMS-Dienst zu nutzen. Mit ein wenig Suchen wird man hier zu den meisten grösseren Events und Themen fündig. Ein Beispiel aus der IT-Welt ist die JavaOne Konferenz. Hier gibt es also eine gute Möglichkeit sich in einem Dienst (Twitter) mehrere Themen zu “abonieren”, die einen interessieren.

Neben Twitter gibt es noch diverse weitere Microblogging-Dienste, die ich vielleicht in einem späteren Post mal ein wenig beleuchten werde. Twitter ist aber wohl definitiv der Bekannteste.

Mein persönliches Fazit für den Moment: Ich konnte noch nicht genug Freunde zu einer aktiven Twitter-Nutzung anregen, so dass der erste Punkt wirklich für mich greifen würde. Und so werde ich vermutlich eher ein paar interessante Dienste abonieren und selber nicht so aktiv sein (es sei denn ich bin der erste in einem Erdbebengebiet aber ich hoffe das passiert nicht so bald), sondern meine Energie mehr aufs Bloggen richten, ohne “Micro” … wobei … dieses Post ist ja fast einen Tweet wert :).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Dec 22

So oder so ähnlich ist das Gefühl nachdem ich mir gestern Nacht in einer spontanen Aktion einen Twitter-Account zugelegt habe. Twitter ist ein sogenannter Mikro-Blogging Service bei dem man kurze Nachrichten hinterlassen kann, die dann auf einer Web-Seite angezeigt werden. Das Ganze sieht dann zum Beispiel so aus.

Spannend wird die ganze Geschichte erst durch die Konzepte Following und Followers. Wenn man einem anderen Twitter-Benutzer folgt (Following), so bekommt man seine Timeline im eigenen Bereich angezeigt und sieht so alle seine Nachrichten. Hierbei sind dann eigenen Nachrichten und die der Benutzer denen man folgt in chronologischer Reihenfolge (daher auch der Begriff Timeline) gemischt. Natürlich möchte man auch gerne selber “verfolgt” werden (Followers), da man ansonsten nur mit sich selber twittert :).

Was ich noch nicht ausprobiert habe ist die Benutzung von SMS als Twitter-Dienst. Dabei ist SMS eigentlich fast ein Muss, wenn man sich das Konzept anschaut und deswegen dürfen Twitter-Messages auch nur 140 Zeichen lang sein. Mein aktuelles Handy eignet sich allerdings nur sehr bedingt für regen SMS-Gebrauch, aber ich werde es trotzdem mal ausprobieren. Kann allerdings auch zu ziemlichem SMS-Terror führen, da man dann ja auch alle Messages der Nutzer denen man folgt per SMS zugestellt bekommt. So sollte man schon vorsichtig sein, wenn man echten “Hardcore-Twittern” wie Robert Basic folgt ;).

Soviel erstmal für den Moment, und jetzt erstmal twittern, dass ich übers Twittern gebloggt habe, wo ich ja jetzt schon blogge, dass ich twitter :-).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
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