Apr 21

Ich bin via dat-gosch auf die Aktion “Ein Herz für Blogs gestossen und bin mir irgendwie nicht so richtig schlüssig was ich damit anfangen soll.

Vermutlich liegt meine Skepsis zu einem guten Teil darin, dass ich mit den dort getroffenen Aussagen nicht allzuviel anfangen kann … ich beobachte die “deutschsprachige Blogosphäre” nicht mit Argusaugen und meine Blogroll ist weitestgehend up-to-date (das hier ist Hobby und soll nicht in Stress ausarten ;)). Ich freue mich einfach an den netten und interessanten Blogs (und vor allen Dingen den Menschen dahinter :)), die ich schon gefunden habe und denke ich könnte noch wesentlich mehr finden (bin ja noch nicht so lange dabei). Aber ich habe ja jetzt schon kaum die Zeit regelmässig alles, alle und jeden zu lesen (!) und nicht bloss zu überfliegen.

Ich sehe auch nicht so wirklich, wie ich jetzt durch diese Aktion neue Blogs finden soll, die mich wirklich interessieren, ohne mich durch endlose Linklisten zu klicken. Da wird die “Subkultur” denn auch ein wenig gepflegt ;). Die meisten Leuten suchen doch eher was bestimmtes (Google ist dein Freund) und hier sehe ich eine grosse Stärke von Blogs, denn besonders themenbezogene Blogs bekommen hier gut Google-Rankings und werden so auch gefunden (auch von Nicht-Bloggern). Mag sein, dass dies besonders auf Tech-Blogs zutrifft, aber keiner kann aus seiner Haut ;).

Für mich macht es die Mischung aus. Ich greife auch gerne Themen auf, die vermutlich ausserhalb der sogenannten Blogosphäre keine Sau interessiert, da bleiben die Blogger einfach unter sich ;) … und dann versuche ich aber auch Sachen unterzubringen aus meinem “Expertengebiet” von dem ich hoffe es kann einfach mal jemandem weiterhelfen.  Letzten Endes macht mir das Bloggen einfach sehr viel mehr Spass, als ich am Anfang jemals gedacht hätte und ich bin mir sicher, das ist der Antrieb für fast alle “kleinen” Blogs.

Tja, also habe ich ja doch irgendwo auch ein Herz für Blogs und am Ende ja auch mitgemacht, auch wenn ich immer noch unschlüssig bin *lach*. Gleich treffe ich mich übrigends noch mit Torsten von Reality Sucks, also in Duisburg ist die Blogwelt für mich voll im Lack :).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Mar 05

Nachdem ich jetzt ja selber schon einige Zeit blogge, traue ich mich auch mal an eine erste eigene Anleitung zum Thema Bloggen. Und da ich ja andererseits auch noch nicht so lange dabei bin, kann ich meine noch frischen Erfahrungen hier brandheiss einbringen. Das Ganze richtet sich eher an Blogneulinge, aber vielleicht ist ja auch für den einen oder anderen alten Hasen noch was Interessantes dabei :).

Zu Bloggen ist eigentlich sehr einfach, denn ein Blogger schreibt einfach über Alles was ihn interessiert, beschäftigt, aufregt, …. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Aber es ist auf der anderen Seite auch ein recht umfangreiches Thema in Bezug auf die Technik, die eigene Terminologie und vieles mehr … bis hin zu der Frage worüber man den Bloggen möchte. Daher wird dies wohl eher eine kleine Artikelserie werden, denn alles in einen Beitrag zu packen wäre einfach zu umfangreich. Auch möchte ich nicht über Tage (oder evtl. sogar Wochen) nur zu einem Thema etwas schreiben. Das geht gegen meinen persönlichen Blog-Gedanken ;). Ich werde aber die Artikel im nachhinein untereinander verlinken. Sollte mir die Serie am Ende wirklich gut gefallen, verpacke ich das Ganze vielleicht sogar in ein kleines PDF. Natürlich habe ich auch die Hoffnung auf ein paar Kommentare, Anregungen und Verbesserungsvorschläge von Euch, die dann in ein solches Dokument einfliessen könnten. Naja mal schauen was draus wird, das ist doch einfach auch das Schöne beim Bloggen :).

In diesem ersten Teil soll es ersteinmal um allgemeine Erwägungen und die Grundlagen gehen und nicht zu sehr um die Technik. Aber ein Beitrag ganz ohne technischen Bezug geht auch nicht. Also denn, los geht es – wie so oft – am Anfang :).

Der Anfang

Ohne näher auf die technische Umsetzung einzugehen steht am Anfang die Frage: Was macht eigentlich einen Blog aus und was ist der Unterschied zu einem “normalen” Webauftritt? Also:
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Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Feb 26

Wie entsteht eigentlich ein Blogbeitrag? Na da stellen wa uns ja mal janz dumm und fragen uns: Wat is’ ‘n Dampfmaschin’? Ach ne, Mist, falscher Film! Also nochmal von vorn. Es gibt 1000 Wege, die zu einem neuen Blogbeitrag führen können – eigentlich ist dabei nur Zeit der limitierende Faktor – und hier erzähle ich mal die Geschichte dieses Blogbeitrags, was quasi ja auch direkt zu einem Blogbeitrag führt, was ja fast schon fast ein Paradoxon ist. Oh shit, ich sollte wohl mal die Drogen weglassen ;).

Also denn, ich surfe so meine Lieblingsblogs ab (natürlich immer schön “von Hand”, noch bin ich RSS- Reader-frei :)) und finde auf der Bastelschublade diesen Artikel, der mir ins Auge springt. Apfelnase war mir bis dahin kein Begriff, aber das ist ja das Schöne am Bloggen, man findet immer wieder was Neues, die sog. Blogosphere ist da schier unerschöpflich. Also mal rübergesurft und geschaut was da so los ist. Es scheint in der Tat so zu sein, das Robert Basic mit seinem Blogverkauf so eine kleine Welle losgetreten hat, die manche – weniger bekannte – Blogger nun versuchen im Kleinen mit abzusurfen. Wie ernst das gemeint ist, gerade auch im Hinblick auf die Erfolgsaussichten, ist mir dabei allerdings nicht wirklich klar. Aber es ist definitiv eine gute Möglichkeit ein wenig “Action” zu machen (gar nicht negativ gemeint).

Schaut man sich das Ganze mal in Ruhe an, so bleibt die Frage, wer sollte gut 800 Euronen (= 24 Zoll Apple Cinema Display) hinlegen, um ein Privatblog zu “erwerben”? Es gibt keine Werbeeinnahmen, keine wirkliche Publicity, nichts was den Geldbetrag “wert” ist … und auf der anderen Seite ist der Blog wahrscheinlich sogar viel mehr wert. Es ist Teil eines Ganzen, es hängt mit Sicherheit jede Menge Herzblut und Idealismus darin (wie in den meisten “privaten” Blogs) und von der Warte her ist ein solcher Blog vermutlich unbezahlbar. In diesem Sinne wünsche ich Apfelnase (unbekannterweise), dass er keinen Käufer findet und trotzdem die Kohle für das Cinema Display zusammenkratzen kann. Wobei ich mir die Anmerkung nicht verkneifen kann zu sagen, dass die Apple Displays in meinen Augen – von allen Apple Produkten – am gnadenlosesten überteuert sind! Ich bin auch Apple-Fan und habe ein MacBook Pro (teuer gekauft), aber beim anstehenden Monitorkauf wird es definitiv nichts von Apple werden … ist aber natürlich wie alles im Leben Geschmackssache, naja, und leider am Ende immer auch eine Frage der frei verfügbaren Kohle ;).

Und damit komme ich zum Ende meiner kleinen Geschichte über die Entstehung eines Blogbeitrags, welche ein Blogbeitrag ist, welche … nein … Rekursiv geht meistens schief ;) … aber noch eine letzte kleine Sache (hey ich könnte Steve Jobs sein, One more thing): Auf $TIMATOR kann man mal checken, was denn der eigene Blog – theroetisch – wert ist. Gefunden via Reality Sucks, wo ich bestimmt in Zukunft auch nochmal genauer “reinschauen” werde … der Artikel über quakeLive Beta liegt auf jeden Fall genau auf meiner Linie und ich weiss jetzt, dass ich schon mal die virtuelle Maschine anwerfen muss. Und $TIMATOR ist leider gerade down, muss ich den Wert vom ServiceGeist also noch nachreichen :).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Feb 08

Bei Dat Gosch bin ich auf diese Blogkarte gestossen und weil es doch ein netter Dienst ist habe ich mich fix eingetragen, ging alles ganz problemlos. Dabei habe ich dann auch gleich mal gemerkt, dass der Pott mächtig aktiv ist beim Bloggen, denn ich musste ziemlich weit rein zoomen, um meinen Sticker rauspicken zu können.

Einige bekanntere Blogs hat der Betreiber der Blogmap bereits vorab eingetragen, was ihm allerdings eine ziemliche Diskussion über Datenschutz eingebracht hat. Naja, keine Gefahr für mich ;), aber ich glaube ich hätte mich auch nicht drüber aufgeregt, da die Map nichts preisgibt, was der Blogger nicht eh auf seiner Seite stehen hat … und irgendwie denke ich möchte doch keiner heimlich bloggen.

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Feb 07

Das Internet ist ja bekanntlich eine sehr schnelllebige Angelegenheit und was vor einem Monat war könnte oft ebenso gut drei Jahre her sein. Es ist jetzt ungefähr einen Monat her seit Robert Basic seinen “alten” Blog Basic Thinking verkauft hat. Seitdem schaue ich regelmässig sowohl bei Basic Thinking als auch bei “written in basic” herein und denke ich kann mir mittlerweile ein ganz gutes – natürlich persönlich gefärbtes – Bild machen.

Auf Basic Thinking schreibt jetzt eine Truppe von professionellen Online-Redakteuren, was natürlich an sich nicht schlecht ist, aber es hat damit für mich das verloren was ein Blog eigentlich ausmacht. Den neuen Artikeln fehlt einfach das Persönliche, was ich völlig normal finde, wenn man quasi angestellt ist, um zu schreiben. Die Artikel sind zum Teil so cool, dass es schon etwas gekünzelt wirkt und die Themen driften für mich doch öfter in Richtung Boulevard ab. Natürlich finden sich immer noch interessante Artikel zu technischen Themen und Blogs, aber diese nehme ich eher als reine Informationsquelle auf (ähnlich zu SPON), das typisch “bloggische” fehlt einfach. Ob man das gut oder schlecht findet ist natürlich absolut subjektiv und es gibt sicherlich genug Leute, denen genau das auch gefällt.

Vielleicht fällt es mir auch so krass auf, weil ich im direkten Vergleich written in basic lese. Da tobt Robert sich momentan – blog-mässig – so richtig aus hat man das Gefühl. Sicher sind es ein paar viele Musikthemen für meinen Geschmack (die vor Allem meinen Geschmack nicht so wirklich treffen ;)). Aber dazwischen sind einfach auch diese polarisierenden Posts, die eine echte Diskussion anregen und solche, bei denen Robert einfach mal seinen Gedanken zu Thema Blogging im weitesten Sinne freien Lauf lässt. Das macht einfach Spass.

Also, “Alles Basic?” … für mich nicht wirklich. Aber kein Grund für irgendwelche demonstrativen “Feed gekündigt” Kommentare auf Basic Thinking (bin da eh altmodisch und besuche die Blogs, die mich interessieren regelmässig zu Fuß :)), zumal sowas eh kein Schwein interessiert … sondern einfach eine interessante Netz-Erfahrung … Bloggen macht Spass :-).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 15

und die Werbung ist auf jeden Fall gelungen

Und weil das erste Posting echt sympathisch rüber kommt gönne ich den Jungs die Werbung von den 25 Besuchern hier auch noch ;-). Hoffentlich haben sie auch die Energie das Blog wirklich weiter zu führen und es nicht nur zur kurzfristigen Werbung zu nutzen. In ein paar Monaten sind wir schlauer, wenn Robert Basic keine Schützenhilfe mehr gibt.

Update 16.01.: Und hier noch der passende Bericht vom ZDF:

Zweites Update 16.01: Und jetzt auch auf SPON.

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 15

Jetzt ist es also passiert und Robert Basic hat seinen Blog verkauft. Es war interessant das die letzten Tage zu verfolgen (nicht nur auf Basic Thinking, sondern in diversen Blogs) und es gibt von Robert selber auch ein interessantes Interview mit 3sat dazu. Das Interview ist echt sympathisch und es ist schon witzig, wenn der Interviewer sich sagen lassen “muss” was für einen sauschweren (3KG) riesigen Laptop er denn da anschleppt. Das passt thematisch natürlich gut zu dem neuen Blog von Robert Basic bei dem es um die Miniatusierung des Internets gehen wird (nicht wundern, in dem Blog gibt es noch nicht viel zu sehen ;)). Wenn es um den erzielten Preis geht wäre ein Verkauf in den USA sicherlich deutlich lukrativer. Hinterm grossen Teich (oder heisst das über, na egal) erzielen Top-Blogs leicht mehrstellige Millionen-Erlöse. Naja, “think big” halt, wobei das ja dann auch schonmal zu einem “lose big” werden kann, aber das ist ein anderes Thema.

Aber das ist doch der perfekte Übergang zum erzielten Preis. Der ist ja dank eBay-Auktion öffentlich. Hier hatte ich ja auf eine knapp 6-stellige Summe getippt und mich damit um den Faktor zwei – nach unten – verhauen. Herausgekommen sind 46.902 und damit wahrscheinlich schon etwas weniger als allgemein – und auch von Robert Basic – erwartet. Es sind ja diverse Interviews angekündigt gewesen für das Ende der Auktion, gleich mal auf die Link-Jagd gehen.

Am letzten Blogeintrag sieht man aber auch deutlich wie emotional es ist ein Blog zu verkaufen und ich denke das gilt in diesem Fall sicherlich besonders. Und auch wenn der neue Besitzer damit machen kann was er will bleibt doch zu hoffen, dass es im Sinne von Robert Basic weitergeführt wird. Geld ist an der Stelle nicht alles, insbesondere ist das ja keine Summe, mit der man sich zur Ruhe setzen kann.

Noch ist ungewiss was nach 20:00 Uhr mit dem Blog passiert und wie lange die Artikel in der jetzigen Form noch zugänglich sind. Zum Glück hat sich die bastelschubla.de des Problems angenommen und zumindest den letzten Blogeintrag mit über 200 Kommentaren der Nachwelt als PDF-Datei erhalten.

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 13

Als ich mit meinem Blog angefangen habe, habe ich mich ein wenig umgeschaut in der sog. Blogosphäre und bin dabei auch auf Basic Thinking gestossen, ohne zu ahnen, dass der Betreiber Robert Basic einer der Top-Blogger in Deutschland ist. Ich fand einfach die Themen gelungen und dort entwickeln sich – aufgrund der grösseren (Stamm-)Leserschaft – auch in den Kommentaren noch interessante Diskussionen (ich nennen es mal den Heise-Effekt nur nicht so trollig ;)). Wirklich überrascht war ich, als kürzlich die Diskussion um den Verkauf des Blogs (Domain+Content) startete. Ich finde die Idee erstaunlich ein Blog zu kaufen, welches m.M. nach definitv von der Person Robert Basic lebt. Und wenn dieser auch noch andeutet (androht) nach dem Verkauf an anderer Stelle weiterzubloggen erscheint mir die Kaufidee noch ein wenig abwegiger.

Die laufende eBay-Auktion sagt allerdings etwas anderes, denn das Gebot liegt schon über 20.000€. Ob das jetzt viel ist oder wenig wage ich nicht zu beurteilen. Für Robert Basic ist es allerdings zu wenig, da der Mindestpreis noch nicht erreicht ist.

Gibt man bei Google als Suchbegriff “Robert Basic Blog Verkauf” an gibt es bereits 44.700 Treffer. Ob alle relevant sind habe ich aus verständlichen Gründen nicht geprüft, aber das Medienecho ist schon gewaltig und das nicht nur Im Netz (es soll Radio- und sogar Fernseh-Interviews geben). Dabei ist aber gerade die Netzgemeinde recht gespalten ob dieser Unternehmung. Das gibt es neben positiven Stimmen auch durchaus die Kritik die ganze Aktion sei hauptsächlich auf Publicity – und damit einen höheren Verkaufspreis oder mehr Leser bei Nichtverkauf – ausgelegt.

Auf jeden Fall gibt der eBay-Verkauf reichlich Stoff für neue Blogeinträge, die sich immer wieder mit dem Verkauf beschäftigen, allerdings unter teils etwas fadenscheinigen Begründungen.

ich habe mal gehört, dass eBay-Käufer nicht immer die Verkaufstexte lesen:)

Also wer sich per Fax erst für eine eBay-Auktion freischalten lassen muss, um dort dann über 20.000 Tacken zu bieten (ohne zu wissen, wo denn das ominöse Mindestgebot liegt), der wird den Verkaufstext wohl schon sehr genau studiert haben. Aber da war ja zumindest noch ein Smiley dahinter.

Ich denke ich habe nicht wirklich lange genug mitgelesen, um mir ein vollständiges Bild zu machen. Interessant sind auf jeden Fall die offen gelegten Werbeeinnahmen von ungefähr 37.000€ im Jahr. Erfahrungsgemäß geht es ja bei eBay erst im letzten Moment richtig ab und ich würde mal am Ende auf eine knapp 6-stellige Kaufsumme tippen. Danach zieht die Karawane weiter zu Buzzriders, um zu sehen wie Robert Basic seinen neuen Blog hochzieht und gleichzeitig schauen wir gespannt zu was aus Basic Thinking wird und wer seine Kohle dort vergoldet hat oder vielleicht doch versenkt ;).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
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