Jan 30

Aus Spass an der Freude pflege ich ja ein kleines PHP-Script, was mir aus verschiedenen News-Feeds alle Nachrichten mit einem Bezug zu Apple ausfiltert (da fällt mir ein, ich muss meine Stichwort-Liste mal wieder updaten).

Werfe ich da momentan einen Blick drauf muss ich allerdings schon schmunzeln, wie sehr das neue iPad die Szenerie beherrscht:

iPad

Ich denke das Teil wird ein Erfolg und es ist in der Tat mal was Neues in der Bedienung, zumal 90% aller NetBook-Besitzer doch eh nur im Internet surfen … das kann das iPad sicherlich auch prima und es wird apple-typisch durch die exzellente Vernetzung mit weiteren Inhalten glänzen.

Schauen wir mal … :-)

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jun 16

Seit einem guten Monat bin ich jetzt ja stolzer Besitzer eines iPhone 3G und da wird es ja mal Zeit für einen Erfahrungsbericht. Insbesondere wo es hier auf dem Blog ja momentan ohnehin ein wenig ruhig ist.

Wie bei Apple-Produkten üblich so kommt auch das iPhone in einer schicken Verpackung. Das Auge packt ja schliesslich mit aus. Vorsichtig wird das gute Stück erstmal von allen Seiten begutachtet und man kommt nicht umhin zu sagen “chic chic”.

Allerdings schon während dieser ersten Betrachtung formt sich lautlos eine Frage im Gehirn: Wie zum Geier setze ich hier die SIM-Karte ein? Und auch das ist typisch Apple: Wo bei jedem anderen Handy eine Kurzanleitung zum Einsetzen der SIM-Karte dabei liegt findet sich in der gesamten iPhone-Dokumentation nicht ein Wort darüber. Aber na gut, das iPhone ist natürlich auch nicht “jedes andere Handy” und Google ist wie immer Dein Freund. Allerdings selbst in diesem dunklen Kapitel strahlt das helle Apfel-Licht *lach*, denn die Verpackung der Anleitung ziert eine kleine Metallnadel und genau diese kann genutzt werden, um den SIM-Einschub zu entriegeln (und keine schnöde Büroklammer wie so oft genannt). Das ist in der Tat brillant und irgendwie um so mehr, da das nirgendwo steht :).

Als nächster Schritt kommt die Aktivierung und Einrichtung des iPhones via iTunes. Als glücklicher Besitzer eines IPod Classic bin ich dieses Procedere ja bereits gewohnt und habe auch den nötigen iTunes-Account. Ein Kollege dessen Frau kürzlich einen iPod gewonnen hat, hat sich über diese “Zwangsmassnahme” allerdings bitterlich beklagt. Aber es ist recht einfach: Kein iTunes kein iPhone, ausser man begibt sich in die Grauzone irgendwelcher “Hacks” und hat auch entsprechend viel Zeit und Energie über dafür. Ich finde iTunes nicht schlecht, also soweit alles im grünen Bereich.

Und dann das erste Entriegeln: Mit einer – mittlerweile in Fleisch unt Blut übergegangenen – Bewegung von links nach rechts mit dem Daumen wird das iPhone entriegelt. Danach lacht einen die von vielen Fotos bekannte iPhone-Oberfläche an. Im unteren Bereich des Bildschirms werden vier Programme (von nun an nur noch stilecht Apps genannt) permanent angezeigt, während die restlichen Apps (4×4 = 16) bildschirmweise von links nach rechts durchgeblättert werden können. Alle Apps können beliebig neu angeordnet werden. Hierzu muss lediglich längere Zeit das Icon einer beliebigen App gedrückt gehalten werden. Nach kurzer Zeit fangen alle Icons an zu “vibrieren” und diese können nun beliebig duch die Gegend geschoben werden. Aus dem App-Store geladene Apps können in diesem Modus auch gelöscht werden. Vorinstallierte Apps lassen sich jedoch nicht löschen. Durch Drücken der Home-Taste wird dieser Modus wieder deaktiviert.

Eine App startet durch einfachen Druck auf das entsprechende Icon. Durch Drücken der Home-Taste wird die App wieder beendet. Das iPhone hat kein echtes Multitasking, sondern es läuft immer nur die aktuelle App. Lediglich Systemfunktionen – z.B. das Annehmen eines Anrufs – laufen parallel. Die meisten Apps speichern beim Beenden jedoch ihren Status und starten so wieder an derselben Stelle wo diese beendet wurde. Das erweckt zumindest den Eindruck einer parallelen Ausführung.

Per default sind die apple-typischen Apps installiert, allen voran natürlich iPod, iTunes, Safari und der App Store. Aber es gibt auch weitere Apps wie Karten (im Prinzip Google Maps), Kamera, Kalendar, Kontakte und Mail. Ach ja, dank der Telefon-App kann man mit dem iPhone auch telefonieren, aber das ist zugegebenermassen nicht die primäre Funktion des iPhones. Bei der SMS-Funktion punktet das iPhone allerdings mit der guten Idee SMS als Konversationen zu speichern und somit ist die SMS-Inbox nicht total zugemüllt, sondern es finden sich dort nur die Verweise auf die Konversationen mit verschiedenen Kontaktpartnern. Nett ist auch die Funktion Telefonnummern in einer SMS als Link darzustellen, so dass diese durch einfaches Anklicken direkt angewählt werden kann.

Die Bedienung des iPhones über Gesten zum Blättern, Vergrössern, Verkleinern, etc. geht schon nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über. Und es macht einfach Spass! Ich ertappe mich immer mal wieder dabei Apps zu starten, ein wenig rumzuscrollen und dann wieder zu schliessen, ohne wirklich viel mit der Applikation (wollte doch mal wieder was anderes als App schreiben) gemacht zu haben. Und damit kommen wir zum Kernstück des iPhones: Dem App Store. Hier lassen sich auf einfachste Weise zusätzliche Apps aufs iPhone herunterzuladen. Das funktioniert perfekt und es gibt eine Menge Perlen, die sogar kostenlos sind und dann gibt es noch die Masse an Apps, die ein paar Cent bis drei Euro kostet. Nur wenige Apps kosten sieben Euro oder mehr. Zum Herunterladen einer App muss das Passwort für den iTunes-Account angegeben werden und schon installiert sich die App auf dem iPhone. Das Angebot ist riesig und es kostet schon einige Zeit die echten Perlen zu finden. Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass ich noch eine kleine Serie hier an dieser Stelle (= diesem Blog) plane, in der ich die besten Apps vorstellen werde :-)?!

Was bleibt noch: Synchronisation mit iTunes läuft problemlos und Apps, Bilder und Musik werden in beide Richtungen gesynced. Aber auch hier kann man – leider auch apple-typisch – nach wie vor nur mit einem Rechner synchronisieren. Bei Mail habe ich den Exchange-Server der Firma eingebunden, was schnell konfiguriert war und absolut zuverlässig funktioniert. Überhaupt kommt hier die nächste grosse Stärke des iPhones zum tragen: Man ist immer Online. Und man gewöhnt sich verdammt schnell daran. Mal eben ein Blick ins Internet, mal eben einen News-Reader starten, mal eben Twittern. Die Liste lässt sich endlos fortführen, denn dank der genialen Bedienung klappt dies alles auch trotz des – im Vergleich zu einem Netbook – sehr kleinen Bildschirms. Für ein Telefon ist der Bildschirm dafür recht gross :).

Es ist spät und ich muss hier zu einem Ende kommen. Für mich persönlich ist das iPhone ein geniales Stück Technik und ich möchte es absolut nicht mehr missen und an dieser Stelle auch nochmal ein dankeschön in Richtung Firma werfen, die mir das iPhone als Firmenhandy genehmigt hat :). Auch wenn man sich hier insbesondere aufgrund der kurzen Akkulaufzeit schonmal anhören muss nur ein “Spielzeug-Telefon” zu haben. Ein nicht ganz unbegründeter Kritikpunkt, denn der Akku ist bei mir im Schnitt nach 48 Stunden leer, was für ein Handy kein gerade berauschender Wert ist. Aber drauf geschissen :), das tut der Freude keinen Abbruch. Ach ja, morgen kommt die 3.0er Version vom iPhone OS heraus. Und hier zeigt sich Apple dann zu guter Letzt wieder von seiner besten Seite, denn wie auch bei den Macs bringen die Software-Updates echte neue Funktionen aufs iPhone und das in einem Umfang wie es meines Wissens nach bei keinem anderen Handy geschieht (falls man dort überhaupt jemals updated).

Die Postings über die Apps kommen, versprochen, aber jetzt ruft erstmal das Bett und zwar schon ziemlich laut … gute Nacht und vermutlich werfe ich gleich nochmal fix Twitterific. Natürlich auf dem iPhone … :)

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Mar 01

Ok, ich geb’s ja zu, den Keller aufzuräumen hatte ich dann doch recht schnell über und da sich hier dann sogar doch noch die Sonne hat blicken lassen, hat es auch noch für eine kurze Jogging-Runde gereicht – sogar in kurzer Hose :).

Aber jetzt treten die ersten Entzugserscheinungen auf, ein leichtes Zittern, tippen auf einer virtuellen Tastatur und bevor mir gleich der kalte Schweiß auf der Stirn steht, teste ich doch lieber noch mal fix Safari 4 Beta für Mac OS an. Endlich wieder am Rechner … im Netz … puh :).

Herunterladen, Installation starten, BOOM: Das gewählte Laufwerk ist nicht gültig, es wird der viel sagende Fehler ERROR_SEC angezeigt und mit der Installation gibt es kein Weiterkommen. Zum Glück zeigt sich nach kurzem Googeln, dass das Problem meine eigene Faulheit ist, denn ich lasse Updates, die einen Reboot benötigen gerne mal ein wenig liegen, in diesem Fall das Security Update 2009-001. Nach Installation des selbigen – und einen Reboot später – funzt die Installation ohne Probleme. Eine etwas aussagekräftigere Fehlermeldung hätte hier aber sicherlich nicht weh getan. Nach der Installation muss ich – eigentlich apple-untypisch – noch einmal rebooten, um in den Genuss von der Beta von Safari 4 zu kommen.

Ein echter Eyecatcher – und wahrscheinlich der beliebteste Screenshot – zeigt die Übersicht der beliebtesten Sites. Ähnliches kennt man auch vom Opera, aber hier kommt es grafisch recht bombastisch rüber … echt sehr schön anzusehen. Auch lässt sich diese automatisch erstellte Auswahl editieren, indem man einzelne Websites “festpinnen” oder aber auch aus der Auswahl löschen kann. Gut gefällt mir auch die neue Anzeige der Tabs ganz oben und mit dem “+” Zeichen lassen sich jetzt neue Tabs hinzufügen – auch wie beim Opera, aber warum gute Features nicht kopieren?!

Was wirklich beeindruckend ist, ist die Geschwindigkeit mit welcher der neue Safari Seiten aufbaut. Da macht das Surfen in der Tat noch mal soviel Spass. Auch habe ich bisher keine Darstellungsprobleme gefunden und auch das Admin-Panel von WordPress funktioniert problemlos, denn dieses Posting wird natürlich auch mit dem neuen Safari erstellt. Bookmarks und Einstellungen werden von der 3er Version von Safari übernommen, also auch hier ist alles unproblematisch.

Erstaunlich und eigentlich nicht typisch für Apple Beta-Versionen herauszugeben (Google hingegen ist ja berühmt-berüchtigt für ihren “Eternal Beta Mode” ;)), aber Glück für uns Nutzer, da wir so schon frühzeitig in den Genuss des Neuen kommen. Die etwas ruppige Installation kann man denke ich – als echter Fan ;) – dem Beta-Status zuschreiben und verschmerzen.

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Feb 07

Irgendwie beschleicht mich so langsam das Gefühl, dass mich mit Twitter so eine Art Hassliebe verbindet. Nachdem ich ja eigentlich schon so ein wenig mit Twitter abgeschlossen hatte, mangels Anwendungsfall, bin ich irgendwie immer noch dabei. Ich habe ein paar neue Follower und merke es ist der kurze Dialog zwischendurch, der doch irgendwie reizvoll ist und nicht so sehr die eigenen Statusberichte. Naja, wie dem auch sei, ich komme nicht so recht davon los ;).

Und wenn schon Twittern, dann doch wenigstens komfortabel, also habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Tool für den Mac gemacht. Google hat mich bei meiner Suche recht schnell auf diese Seite geschubst, wo verschiedene Twitter Tools vorgestellt werden. Dabei bin ich dann zunächst auf Twitterrific gestossen. Hatte davon schon früher gehört und es scheint wohl momentan das Twitter-Tool für den Mac zu sein. In einem kurzen Anfall von Opportunismus (und wegen der Androhung von Werbung in der Version für lau) habe ich mich dann für Twitterpost entschieden.

Der Screenshot gibt denke ich einen sehr guten Eindruck vom User Interface … alles schön minimalistisch, aber mehr braucht man auch nicht.

Achtung Stolperfalle
Ich hatte in den Settings eine falsche Mail-Addresse eingegeben, sprich nicht die aus meinen Twitter-Profil. Das hat dazu geführt, dass keine Verbindung zustande kam, aber auch keine Fehlermeldung (oder der Timeout ist schon sehr lang). Also aufgepasst!

Und bevor ich mir jetzt einen Wolf schreibe in dem Versuch die möglichen Settings zu beschreiben, mache ich doch lieber einen Screenshot :-). Wobei zumindest bei mir das Merken der Bildschirmposition und -grösse nicht funzt. Stört mich aber nicht, da ich eh selten reboote, aber sicherlich einen Hinweis wert.

Ich finde TwitterPost auf den ersten Blick empfehlenswert. Für weitere Tools und andere Platformen einfach nochmal bei Wired vorbei schauen. Und ok, ich mache jetzt keinen Witz darüber, dass ich das hier sofort auf Twitter poste … oder doch … naja, man kann nie wissen :-).

Update 12.02.2009: Habe meine Meinung nach einer knappen Woche geändert und bin auf Twitterrific umgestiegen.

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 19

Am Wochenende konnte ich zum ersten mal ein Netbook live in Aktion sehen und muss sagen, das ist schon nicht schlecht. Bisher war alles rund um das Thema Netbooks gründlich an mir vorbei gegangen, aber das scheint auf jeden Fall einen zweiten Blick wert zu sein.

Also erstmal Amazon angeworfen, was immer eine gute Möglichkeit ist sich einen ersten Überblick zu verschaffen, und die ersten drei Modelle genauer angesehen, die bei der Suche nach “Netbook” gelistet werden. Bei der Suche auf Platz eins steht ein Asus Eee PC 1000H 10 Zoll WSVGA Netbook, auf Platz zwei das Samsung NC10-anyNet 10,2 Zoll WSVGA Netbook und auf Platz drei das Toshiba NB100-10Y 8,9 Zoll WSVGA Netbook. Die wichtigsten Eckdaten der einzelnen Modelle habe ich im folgenden mal zusammengefasst:

Netbook   Abmessungen   Gewicht   CPU   Speicher   Festplatte   Preis
Asus   266 x 191.2 x 28.5 mm   1.450 g   Intel Atom N270 1,6GHz   1.024 MB DDR2 RAM   160 GB S-ATA 5400 U/min   379€
Samsung   261 x 185,5 x 30,3 mm   1.330 g   Intel Atom N270 1,6Ghz   1.024 MB   160 GB SATA Festplatte mit 5400 U. / Min.   398,95€
Toshiba   225 x 178 x 29.5 / 33 mm   999 g   Intel Atom N270 1,6GHz   1024 MB DDR 2 RAM 667 MHz   120-GB HDD SATA   329€

Die Unterschiede sind also nicht so groß, was auch für die weitere Ausstattung gilt. Alle drei Modelle kommen mit Windows XP Home, einer eingebauten Webcam, einer Bildschirmauflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten und WLAN. Die maximale Akkulaufzeit ist bei Amazon leider nur für das Netbook von Samsung angegeben und beträgt ca. 7 Stunden. Mit der Hilfe von Google findet man aber auch den Wert von ca. 5,5 Stunden für das Asus Netbook und etwa 4-4,5 Stunden für den Toshiba. Was einem persönlich an weiterer Ausstattung wichtig ist – z.b. Bluetooth – ist letzten Endes vom persönlichen Anwendungsfall abhängig (Markenpreferenzen nicht zu vergessen ;)). Persönlich finde ich es wichtig den Hauptspeicher auf 2 GB erweitern zu können, was beim Samsung leider nicht geht, hier ist mit 1 GB Schluss. Auch denke ich mal sollte sich Tastatur und Bildschirm mal genauer ansehen, was die Verarbeitung angeht und die Entspiegelung.

Beim Betriebssystem hat man momentan nur die Wahl beim vorinstallierten Windows XP zu bleiben, oder auf eine Linux-Variante zu wechseln. Für Apple-Fans gibt es hier leider keine guten Nachrichten, wenn man bedenkt was Steve Jobs noch im letzten Jahr über die Netbook-Kategorie festgestellt hat:

Wir wissen nicht, wie man einen 500-Dollar-Computer bauen soll, der kein Stück Schrott ist.

Auf der anderen Seite wäre es nicht das erste Mal, dass Apple mit Macht in ein neues Markt-Segment kommt (siehe iPhone) und der Mac Mini kostet schliesslich auch nur knapp 500€. Natürlich brodelt auch die Gerüchte-Küche bei Apple, aber das sieht doch noch stark nach Fake aus im Moment. Ob allerdings das iPhone (von der Bedienung) und das MacBook Air (vom Preis und den Abmessungen) wirklich als die Netbook-Alternativen von Apple angesehen werden können bezweifle ich doch stark, auch wenn dies in einschlägigen Apple-Foren gerne hervorgehoben wird.

Am Ende bleibt wie immer die Frage, was man mit dem coolen Stück Technik wirklich anfangen kann, vor allen Dingen, wenn man schon ein Notebook sein eigen nennt. Aufgrund der Grösse und des Gewichts kann man das Netbook sicherlich häufiger – mal eben so – im Rucksack mitnehmen, was man mit seinem 15,4 Zoll Notebook nicht unbedingt machen würde. Durch den geringeren Preis ist auch die Sorge vor Schäden und Diebstahl nicht ganz so gross, auch wenn beides trotzdem extrem ärgerlich wäre. Also kommt es sicherlich zum Surfen in Frage (WLAN-Netz am Zielort vorausgesetzt), oder eben zum schnellen Surfen abends auf der Couch. Aber auch ein Einsatz als Kalender und für Notizen ist vorstellbar.

Auf jeden Fall werde ich den Markt mal im Auge behalten und mit gaaanz viel Glück tut sich ja bei Apple auch noch was beim Thema Netbooks. Ansonsten wird es auch spannend zu sehen, ob Windows 7 eine echte Alternative zu XP auf einem Netbook wird (wenn schon kein Mac OS).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 13

Mit dieser Neuerung hat Apple sich selbst übertroffen. Es ist die perfekte Symbiose aus MacBook und iPod Classic und wird die Zukunft der Texteingabe auf allen Computern einläuten. In seiner ganzen Tragweite ist diese revolutionäre Idee gar nicht zu fassen :-).


Apple Introduces Revolutionary New Laptop With No Keyboard

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 12

… die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens lautet der Titel eines Buches, welches ich kürzlich durch Zufall in der Bibliothek entdeckt habe. Das Buch erzählt die Geschichte von Steve Jobs von der Wiege bis ins Jahr 2005. Diese ist natürlich eng mit der Geschichte von Apple verbunden.

Die Autoren (Jeffrey Young und William L. Simon) haben eine Menge Hintergrundinformationen zusammengetragen und verstehen es, die Faszination der Person Steve Jobs zu vermitteln. Das Buch ist aber zum Glück kein einseitiges “Loblied” auf das Schaffen von Steve Jobs, sondern es zeigt auch seine negativen Seiten im Umgang mit Geschäftspartnern und Angestellten auf. Eine dieser Geschichten, die mir in Erinnerung geblieben ist, handelt von einen Mitarbeiter, der Notizen auf dem “perönlichen” Whiteboard von Steve Jobs gemacht haben soll und dafür die fristlose
Kündigung kassiert hat.

Steve aber war keiner, der ein Nein als Antwort akzeptierte. Zumindest nicht von den Leuten, die für ihn arbeiteten. Seine Forderung, so unrealistisch sie auch sein mochte, war ein Aufruf an das gesamte Team. Steve erwartete eine revolutionäre Maschine. Und sie würden ihm eine solche liefern. Es war wie immer: Auf der einen Seite fand man Steve nervtötend, frustrierend und unerträglich, doch auf der anderen folgte man seiner Fanfare und tanzte bereitwillig, wenn nicht sogar freudig, nach seiner Pfeife.

Sehr faszinierend war vor Allem der Teil des Buches, der von Pixar handelt. Mir war vorher nicht klar, dass Steve Jobs hier seine Finger im Spiel gehabt hat und mit Toy Story den Grundstein des modernen Animationsfilms gelegt hat (es folgen diverse bekannte Filme, z.B. Monster AG und Findet Nemo). Sehr interessant sind dabei auch die Verwicklungen, die es mit Disney gegeben hat.

Über den ersten Apple, die Entwicklung des Macintosh und wie Apple mit dem iPod den Musikmarkt revolutioniert hat, finden sich alle wichtigen Meilensteine von Apple in diesem Buch wieder. Für das iPhone hat es leider nicht mehr gereicht,das ist einfach zu neu (oder das Buch zu alt ;)). Natürlich fehlt auch nicht der Versuch von Steve Jobs – nach seinem Rauswurf bei Apple – mit NeXT eine neue Computerfirma zu gründen. Bekanntermassen war das ein ziemlicher Flop, aber ich hatte
das Glück während des Studiums an einem NeXT-Computer arbeiten zu können und es war damals – besonders ob der grafischen Benutzeroberfläche – absolut faszinierend. Auch sind ja gute Teile des Betriebssystems NeXTStep mit Steve Jobs Rückkehr zu Apple in das Mac-Betriebssystem eingeflossen. Dies erklärt auch warum viele Funktionen in den Mac-Bibliotheken noch heute NS als Prefix haben.

Steve Jobs hatte den einfachen Gebrauch ja sozusagen zum Standard erhoben und er persönlich hatte das Design-Team und die Techniker des iPods unter seine Knute genommen. Niemand, der Steve kannte, hätte weniger erwartet. Hier lag wieder einmal ein Produkt vor, das sich selbst übertraf, indem es ein dickes Manual überflüssig machte. Steve sagte: “Mit dem iPod wird das Hören von Musik nie mehr so sein, wie es war.” Diese Aussage sollte sich als zutreffender erweisen,
als selbst Steve Jobs sich jemals hätte vorstellen können.

Am Ende des Buches findet sich eine Liste mit Quellen für die einzelnen Kapitel und Empfehlungen für Bücher, um einzelne Themengebiete weiter zu vertiefen. Meiner Meinung nach ein interessantes, in Teilen spannendes Buch, welches einen tiefen Einblick in das Leben und Wirken von Steve Jobs gibt. Weitere Rezessionen gibt es bei Amazon.

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Dec 02

Nie wieder phpMyAdmin war mein spontaner Gedanke nach fünf Minuten herumspielen mit Sequel Pro. Ok, das stimmt so bestimmt nicht, aber für die ganz normalen Operationen auf der Datenbank reicht Sequel Pro sicherlich aus und es hat den Vorteil einer nativen Mac OS Anwendung. Die Installation ist völlig problemlos und bei ersten Start müssen nur die notwendigen Parameter eingegeben werden:

Hierbei könnte es ein wenig trickreich sein den Server-Namen herauszufinden, wobei ich das Glück hatte, dass dieser bei HostEurope im Datenbank Administrations-Bereich sichtbar ist. Allerdings muss man hierzu zunächst den kleinen Haken bei “Externer Benutzung” machen.

Danach findet man eine sehr aufgeräumte Oberfläche in der man zwischen verschiedenen Datenbanken auf der Server auswählen kann. Des weiteren kann man zwischen drei Ansichten wechseln: Schema, Browser und SQL. Aus einer gewissen Paranoia habe ich auf dem Screenshot unten keine meiner Datenbanken ausgewählt ;).

Mit den Buttons am unteren Rand des Bildschirms kann man im Browser-View Datensätze einfügen, löschen, etc. Im Schema-View kann man Tabellen und Indexe bearbeiten, hinzufügen oder löschen. Über den Menüpunkt “File -> Export -> MySQL dump” lässt sich eine Datenbank schnell sichern. (Habe ich jetzt auch zum ersten Mal gemacht.) Und über einen entsprechenden Import Menüpunkt wieder zurückspielen, was ich allerdings noch nicht ausprobiert habe.

Sequel Pro ist auf jeden Fall eine Hilfe für jeden, der eine mySQL Datenbank administriert und eine Mac hat. Sicherlich gibt es auch auch entsprechende Programme für Windows, nach diesen habe ich aber jetzt mal nicht gesucht ;).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
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