Jul 29

Heute habe ich ja richtig dumm aus der Wäsche geschaut, als ich zu meiner lokalen
MySQL-Installation einen neuen User hinzufügen wollte und feststellen musste, dass
ich mein Root-Passwort vergessen habe. Zum Glück konnte ich mir aus verschiedenen
Quellen eine Anleitung zusammenbauen wie man das Passwort resetten kann.

Die folgende Anleitung sollte so für die meisten MySQL-Installationen unter Windows funzen:

Schritt 1: Datenbank anhalten/herunterfahren
Falls die MySQL aktuell läuft muss diese über den entsprechenden Dienst oder das entsprechende Panel (z.B. bei der XAMPP-Variante) angehalten werden.

Schritt 2: MySQL Starten
Jetzt kann man den MySQL-Demon wieder starten und zwar aus der Kommandozeile. Dazu zunächst das folgende Kommando eingeben (in diesem Beispiel liegen die MySQL-Binaries unter C:\xampp\mysql\bin):

C:\xampp\mysql\bin>mysqld --skip-grant-tables

und dann in einem anderen Fenster MySQL starten:

C:\xampp\mysql\bin>mysql mysql -u root

Schritt 3: Passwort neu setzen
Jetzt ist es möglich am MySQL-Prompt mit dem folgenden Kommando ein neues Passwort zu setzen, ohne dass man dafür
das alte Passwort angeben muss:

update user set password=password (”NeuesPasswort”) where user=”root”;

Danach den MySQL-Prompt mit “exit” verlassen, den MySQL-Demon abschiessen und sich mit dem neuen Passwort wieder normal anmelden.

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jul 28

Zeit für eine kurze Werbeunterbrechung in eigener Sache :). Die Firma codecentric aus Solingen, für die ich seit Anfang Mai arbeite, hat dieses Jahr eine Vortrags-Serie unter dem Titel “Meet the Experts” gestartet.

Die erste Veranstaltung hat das Thema “Performance” behandelt und war echt genial. Man merkt wirklich, dass es den Vortragenden nicht nur darum geht einen Vortrag “abzureissen”, sondern man kommt wirklich ran an die Experten, sei es durch Fragen und Diskussionen während des Vortrags, beim Open Space nach den Vorträgen, beim Essen oder beim Guitar Hero spielen zu später Stunde :).

Jetzt steht also die nächste Veranstaltung mit dem Thema “Agilität” an. Wer also am 4. September noch nichts vor hat und sich für das Thema interessiert kann ja mal auf der Anmeldeseite vorbei schauen. Insbesondere da der Preis für eine solche Veranstaltung echt fair ist (vielleicht sollte ich doch ins Marketing wechseln *grübel*).

Wer einen Einblick in die Qualität der Vorträge gewinnen möchte kann sich hier Online die Präsentationen der ersten Veranstaltung anschauen und hier sind auch noch ein paar Beweisfotos.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit und jetzt geht es weiter mit dem normalen ServiceGeist Programm … ach ne shit, da kommt ja gar nix mehr …

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jun 16

Seit einem guten Monat bin ich jetzt ja stolzer Besitzer eines iPhone 3G und da wird es ja mal Zeit für einen Erfahrungsbericht. Insbesondere wo es hier auf dem Blog ja momentan ohnehin ein wenig ruhig ist.

Wie bei Apple-Produkten üblich so kommt auch das iPhone in einer schicken Verpackung. Das Auge packt ja schliesslich mit aus. Vorsichtig wird das gute Stück erstmal von allen Seiten begutachtet und man kommt nicht umhin zu sagen “chic chic”.

Allerdings schon während dieser ersten Betrachtung formt sich lautlos eine Frage im Gehirn: Wie zum Geier setze ich hier die SIM-Karte ein? Und auch das ist typisch Apple: Wo bei jedem anderen Handy eine Kurzanleitung zum Einsetzen der SIM-Karte dabei liegt findet sich in der gesamten iPhone-Dokumentation nicht ein Wort darüber. Aber na gut, das iPhone ist natürlich auch nicht “jedes andere Handy” und Google ist wie immer Dein Freund. Allerdings selbst in diesem dunklen Kapitel strahlt das helle Apfel-Licht *lach*, denn die Verpackung der Anleitung ziert eine kleine Metallnadel und genau diese kann genutzt werden, um den SIM-Einschub zu entriegeln (und keine schnöde Büroklammer wie so oft genannt). Das ist in der Tat brillant und irgendwie um so mehr, da das nirgendwo steht :).

Als nächster Schritt kommt die Aktivierung und Einrichtung des iPhones via iTunes. Als glücklicher Besitzer eines IPod Classic bin ich dieses Procedere ja bereits gewohnt und habe auch den nötigen iTunes-Account. Ein Kollege dessen Frau kürzlich einen iPod gewonnen hat, hat sich über diese “Zwangsmassnahme” allerdings bitterlich beklagt. Aber es ist recht einfach: Kein iTunes kein iPhone, ausser man begibt sich in die Grauzone irgendwelcher “Hacks” und hat auch entsprechend viel Zeit und Energie über dafür. Ich finde iTunes nicht schlecht, also soweit alles im grünen Bereich.

Und dann das erste Entriegeln: Mit einer – mittlerweile in Fleisch unt Blut übergegangenen – Bewegung von links nach rechts mit dem Daumen wird das iPhone entriegelt. Danach lacht einen die von vielen Fotos bekannte iPhone-Oberfläche an. Im unteren Bereich des Bildschirms werden vier Programme (von nun an nur noch stilecht Apps genannt) permanent angezeigt, während die restlichen Apps (4×4 = 16) bildschirmweise von links nach rechts durchgeblättert werden können. Alle Apps können beliebig neu angeordnet werden. Hierzu muss lediglich längere Zeit das Icon einer beliebigen App gedrückt gehalten werden. Nach kurzer Zeit fangen alle Icons an zu “vibrieren” und diese können nun beliebig duch die Gegend geschoben werden. Aus dem App-Store geladene Apps können in diesem Modus auch gelöscht werden. Vorinstallierte Apps lassen sich jedoch nicht löschen. Durch Drücken der Home-Taste wird dieser Modus wieder deaktiviert.

Eine App startet durch einfachen Druck auf das entsprechende Icon. Durch Drücken der Home-Taste wird die App wieder beendet. Das iPhone hat kein echtes Multitasking, sondern es läuft immer nur die aktuelle App. Lediglich Systemfunktionen – z.B. das Annehmen eines Anrufs – laufen parallel. Die meisten Apps speichern beim Beenden jedoch ihren Status und starten so wieder an derselben Stelle wo diese beendet wurde. Das erweckt zumindest den Eindruck einer parallelen Ausführung.

Per default sind die apple-typischen Apps installiert, allen voran natürlich iPod, iTunes, Safari und der App Store. Aber es gibt auch weitere Apps wie Karten (im Prinzip Google Maps), Kamera, Kalendar, Kontakte und Mail. Ach ja, dank der Telefon-App kann man mit dem iPhone auch telefonieren, aber das ist zugegebenermassen nicht die primäre Funktion des iPhones. Bei der SMS-Funktion punktet das iPhone allerdings mit der guten Idee SMS als Konversationen zu speichern und somit ist die SMS-Inbox nicht total zugemüllt, sondern es finden sich dort nur die Verweise auf die Konversationen mit verschiedenen Kontaktpartnern. Nett ist auch die Funktion Telefonnummern in einer SMS als Link darzustellen, so dass diese durch einfaches Anklicken direkt angewählt werden kann.

Die Bedienung des iPhones über Gesten zum Blättern, Vergrössern, Verkleinern, etc. geht schon nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über. Und es macht einfach Spass! Ich ertappe mich immer mal wieder dabei Apps zu starten, ein wenig rumzuscrollen und dann wieder zu schliessen, ohne wirklich viel mit der Applikation (wollte doch mal wieder was anderes als App schreiben) gemacht zu haben. Und damit kommen wir zum Kernstück des iPhones: Dem App Store. Hier lassen sich auf einfachste Weise zusätzliche Apps aufs iPhone herunterzuladen. Das funktioniert perfekt und es gibt eine Menge Perlen, die sogar kostenlos sind und dann gibt es noch die Masse an Apps, die ein paar Cent bis drei Euro kostet. Nur wenige Apps kosten sieben Euro oder mehr. Zum Herunterladen einer App muss das Passwort für den iTunes-Account angegeben werden und schon installiert sich die App auf dem iPhone. Das Angebot ist riesig und es kostet schon einige Zeit die echten Perlen zu finden. Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass ich noch eine kleine Serie hier an dieser Stelle (= diesem Blog) plane, in der ich die besten Apps vorstellen werde :-)?!

Was bleibt noch: Synchronisation mit iTunes läuft problemlos und Apps, Bilder und Musik werden in beide Richtungen gesynced. Aber auch hier kann man – leider auch apple-typisch – nach wie vor nur mit einem Rechner synchronisieren. Bei Mail habe ich den Exchange-Server der Firma eingebunden, was schnell konfiguriert war und absolut zuverlässig funktioniert. Überhaupt kommt hier die nächste grosse Stärke des iPhones zum tragen: Man ist immer Online. Und man gewöhnt sich verdammt schnell daran. Mal eben ein Blick ins Internet, mal eben einen News-Reader starten, mal eben Twittern. Die Liste lässt sich endlos fortführen, denn dank der genialen Bedienung klappt dies alles auch trotz des – im Vergleich zu einem Netbook – sehr kleinen Bildschirms. Für ein Telefon ist der Bildschirm dafür recht gross :).

Es ist spät und ich muss hier zu einem Ende kommen. Für mich persönlich ist das iPhone ein geniales Stück Technik und ich möchte es absolut nicht mehr missen und an dieser Stelle auch nochmal ein dankeschön in Richtung Firma werfen, die mir das iPhone als Firmenhandy genehmigt hat :). Auch wenn man sich hier insbesondere aufgrund der kurzen Akkulaufzeit schonmal anhören muss nur ein “Spielzeug-Telefon” zu haben. Ein nicht ganz unbegründeter Kritikpunkt, denn der Akku ist bei mir im Schnitt nach 48 Stunden leer, was für ein Handy kein gerade berauschender Wert ist. Aber drauf geschissen :), das tut der Freude keinen Abbruch. Ach ja, morgen kommt die 3.0er Version vom iPhone OS heraus. Und hier zeigt sich Apple dann zu guter Letzt wieder von seiner besten Seite, denn wie auch bei den Macs bringen die Software-Updates echte neue Funktionen aufs iPhone und das in einem Umfang wie es meines Wissens nach bei keinem anderen Handy geschieht (falls man dort überhaupt jemals updated).

Die Postings über die Apps kommen, versprochen, aber jetzt ruft erstmal das Bett und zwar schon ziemlich laut … gute Nacht und vermutlich werfe ich gleich nochmal fix Twitterific. Natürlich auf dem iPhone … :)

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Apr 27

Natürlich habe ich nicht das admin-Passwort für den ServiceGeist vergessen, aber ich bastele momentan noch für einen Bekannten an einer kleinen Seite, die ich der Einfachheit halber auch mit WordPress gemacht habe .. tja … und nach kaum drei Wochen Pause kann ich mich natürlich nicht mehr an das Admin-Passwort für diese Instanz erinnern. Es gibt haufenweise Tips im Netz, aber nichts was so auf Anhieb 100%-tig gepasst hat. Dafür konnte man sch aber doch recht leicht was brauchbares zusammenklauben.

Also: MySQL Admin-Oberfläche aufrufen und in SQL folgendes Kommando abschiessen:

UPDATE <YOUR_PREFIX>_users SET user_pass = MD5(’<YOUR_NEW_PASSWORD>’) WHERE user_login = ‘admin’;

Das war es. Natürlich muss <YOUR_PREFIX> und <YOUR_NEW_PASSWORD> noch entsprechend gesetzt werden … und an so einer Stelle muss man natürlich etwas zur Vorsicht mahnen, da kann man auch mal was kaputt machen, also ruhig zweimal hinschauen!

Tip von Sabine aus den Kommentaren :):
Einfach Tabelle users anklicken, dann anzeigen, dann auf den Stift zum bearbeiten, neues Password im richtigen Feld eingeben und im Pulldown daneben MD5 wählen…
Und schwups ist man fertig ;)

Wenn besagte Seite fertig ist mache ich hier natürlich auch noch ein wenig Werbung dafür :).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Feb 06

Bin gerade beim Stöbern noch zufällig auf ein ausführliches Review zum G1 Handy (Google Android Platform) gestossen, dass ich einfach mal fix und kommentarlos in die spätabendliche Runde werfe.

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Feb 06

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass momentan Netbooks ein heisses Thema sind. Ok, könnte natürlich auch zum Teil daran liegen, dass ich selber ein wenig angefixt bin :), aber ich glaube es ist nicht nur das. Zumindest ist auch in der letzten (für mich noch aktuellen ;)) c’t ein grosser Vergleichstest aktueller Netbooks. Mein persönlicher Favorit aus dem Test ist das Samsung NC10. Das Gerät gibt es in drei verschiedenen Variaten, wobei der größte Unterschied – neben der Farbe – das eingebaute UMTS-Modem im Model N270BH ist. Die Hardware-Ausstattung tut sich bei den Netbooks nicht wirklich viel habe ich so den Eindruck, zumindest was CPU, Hauptspeicher und Grafikauflösung angeht. Display und Tastatur sind natürlich ein wichtiger Punkt und hier hat der Samsung gut abgeschnitten, ebenso bei der langen Akkulaufzeit. Und mir gefällt auch die Optik :). Ob man (wenig aber stromsparenden) Flashspeicher den Vorzug vor einer Festplatte gibt hängt natürlich ganz extrem vom Einsatzzweck ab.

Wobei ich allerdings sagen muss, wenn schon Netbook – und es ist kein Mac Netbook in Sicht – dann werde ich zumindest auf Windows 7 warten. Schon alleine um hier auch ein wenig auf dem laufenden zu bleiben, auch wenn ich nichts vermisse, seit ich von XP auf Mac OS umgestiegen bin. Ich hoffe Windows 7 kommt beim Resourcenhunger auch auf ein erträgliches (= XP) Level runter. Zumindest lässt dieser Bericht auf TechReviews da Hoffnung aufkeimen.

You will be able to run Windows 7 on the same systems that Windows XP runs on and you won’t need advanced computers with 4GB of RAM and 4Ghz processors, which is a huge break in tradition.

Im Netz gibt es ja auch bekanntlich nichts was es nicht gibt (oder nicht schon irgendjemand ausprobiert hat) und so findet man hier einen Bericht über die Installation von Windows 7 BETA auf einem Samsung NC10. Einen guten Eindruck wie gross (oder besser gesagt klein) so ein Netbook ist bekommen man auch in dem folgenden Video-Review:

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Feb 02

Ok, es folgt kein Microsoft-Bashing, versprochen, sondern einfach nur die Erzählung über ein kleines Powerpoint-Problem und seine Lösung :).

Auf das Problem ist meine Frau gestossen, bei dem Versuch einen Film für einen Vortrag in eine Powerpoint-Presentation einzubetten. Das geht im Prinzip relativ einfach mittels Insert -> Movies and Sounds -> Movie from File …. Der Film wird dann auf der Folie angezeigt und kann durch Anklicken gestartet werden. Soweit die Theorie.

Manchmal kommt es aber beim Einfügen eines Films in die Presentation aber vor, dass dieser einfach nur als weisse Box/weisser Kasten angezeigt wird. Der Film lässt sich dann auch nicht aktivieren, geschweige denn abspielen. Was besonders verwirrend hierbei war, es war derselbe (identische) Film, mal aus dem einen Verzeichnis eingebunden und einmal aus einem anderen und in beiden Fällen von der Festplatte. einmal hat es funktioniert und einmal nicht. Natürlich habe ich das Ganze erstmal selber ein paar Mal ausprobiert, denn ein dermassen nicht-deterministisches Verhalten kann man ja nun selbst von einem Windows-Rechner *ups* nicht erwarten. Aber doch, der Fehler war wie beschrieben … *grübel* … also mal kurz vom Anwender- in den Entwickler-Modus geschaltet, denn irgendwas musste anders sein und siehe da, ein scharfer Blick und: Die Lösung!

Immer wenn der Film sich nicht korrekt einbinden liess, sondern nur der weisse Kasten angezeigt wurde, dann lag der Film in einem Verzeichnis welches im Namen Leerzeichen und Umnlaute hatte. Ich habe nicht genau geprüft ob auch beide Faktoren getrennt dieses Problem hervorufen würden, aber nachdem diese “Sonderzeichen” aus dem Verzeichnisnamen entfernt wurden in dem der Film lag (und ich würde mal tippen, dass der Dateiname selber auch besser keins dieser Zeichen beinhaltet) liess sich der Film problemlos in Powerpoint einbinden :-).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 27

Seit ein paar Wochen sammel ich jetzt schon Material für ein Posting über das Palm Pre, aber irgendwie kommt ich nicht auf einen richtig runden Artikel und deswegen haue ich jetzt einfach erstmal raus was ich schon habe :).

Es ist schon einige Jahre her, da hatte ich einen Organizer von Palm. Das Teil konnte alles was man brauchte (oder auch nicht brauchte) und hatte diese nette "Handschrifterkennung", wobei man dann allerdings ziemlich spezielle Zeichen "malen" musste. Das Teil war ein ziemlicher Hype und im Freundes- und Bekanntenkreis waren Palms weit vertreten. Ich habe den Palm recht lange benutzt, aber irgendwann kam ein MobileWindows Organizer inkl. TomTom Navigation und das Teil wurde im Keller versenkt und ich habe auch nicht mehr wirklich viel von Palm gehört. (Der MobileWindows Organizer ist allerdings mittlerweile auch im Keller versenkt ;).)

Immer häufiger taucht jetzt der Name "Palm Pre" in Zusammenhang mit einem neuen Handy von Palm auf und ich wollte doch mal schauen wie es darum bestellt ist. Dabei muss ich als kurze Vorwarnung sagen, dass ich ein ziemlich Fan vom iPhone bin, auch wenn ich (leider) noch keins habe.

Palm setzt bei dem neuen Handy auf webOS auf. Dabei werden Applikationen in HTML 5, CSS und JavaScript entwickelt. Diese Entwicklungsplatform steht in Konkurrenz zu XCode und ObjectiveC als iPhone Entwicklungsumgebung und Eclipse+Java für Android. Damit dürfte die Hürde beim iPhone am Größten sein, denn man braucht nicht nur einen Mac, sondern ObjectiveC ist auch ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Aber zurück zum Palm Pre. Bis jetzt ist das neue Palm Handy noch nicht erschienen und ausser einem Coming soon ist der Palm Webseite auch nicht viel zu entlocken. Das folgende Video zeigt dafür aber schonmal was die neue Palm Pre Benutzeroberfläche so alles kann:

Einen Vergelichstest der verschiedenen Konzepte vom iPhone, Android und Palm Pre findet sich by Gismodo. Dabei schlägt sich das Palm Pre keineswegs schlecht.

Interessanterweise scheinen sowohl Google als auch Apple den neuen Konkurrenten ernst zu nehmen. So findet - verblüffenderweise - Google Mobile keine Einträge wenn man nach Palm Pre sucht. Schwerwiegender dürfte jedoch der "Schlag" von Apple sein, denn hier wird auf Patentverletzungen geklagt, da das Palm Pre User Interface wohl dem vom iPhone zu ähnlich sein soll.

So oder so belebt Konkurrenz das Geschäft und ich bin mal gespannt wann - und wie - das Palm Pre am Ende auf den Markt kommt. Danach wird es wohl dann nochmal eine Zeit brauchen, bis es den Weg von Amerika nach Europa findet. Persönlich würde ich momentan allerdings immer noch dem iPhone den Vorzug geben :).

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 27

Als Blogger findet man Trackbacks toll, man freut sich wenn man “getrackbacked” wird und schaut nach, ob denn eigene Trackbacks auch im verlinkten Blog auftauchen. Manchmal möchte man einen Trackback aber auch unterdrücken. Mir fallen hierzu konkret zwei Anwendungsfälle ein, wobei der Erste recht offensichtlich ist: Keine Trackbacks auf eigene Einträge. Das ist evtl. Geschmackssache, doch mich haben Trackbacks auf meine eigenen Blogeinträge von der ersten Sekunde an gestört und so war ich sehr froh, als ich eine absolut triviale Lösung gefunden habe, die auch noch völlig ohne irgendwelche WordPress Plugins auskommt, gefunden habe. Einfach beim Link nur den Pfad ab der Wurzel angeben, d.h. statt:

http://www.service-geist.de/2009/01/10/nothing-box/

einfach

/2009/01/10/nothing-box/

Und schon wird kein Trackback mehr erzeugt (ok, dieses Posting wird natürlich doch wieder einen Trackback erzeugen, wegen obigem Beispiel ;)). Ein zusätzlicher Vorteil: Will man den Blog einem neuen Domain-Namen zuweisen funktionieren diese Links immer noch weiter.

Der andere Anwendungsfall ist evtl. schon ein wenig aussergewöhnlich, aber sehr universell einsetzbar. Aufgrund meiner speziellen Lösung fürs zweisprachige Bloggen, bei dem zwei getrennte WordPress Instanzen laufen, kann es zu doppelten Trackbacks kommen, wenn ich in beiden Versionen eines Blogeintrags denselben Link setze. Das sieht dann im verlinkten Blog ziemlich dämlich aus und vor allem auch irgendwie nach Spam aus. Die einfach Lösung lautet: Tinyurl. Damit kann ich in einer der beiden Blog-Versionen den Trackback so umwandeln, dass WordPress den Link nicht mehr als Trackback erkennt. Das ist auf jeden Fall eine sehr einfache und effektive Methode Trackbacks zu unterdrücken.

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
Jan 25

Ok, nicht das mir die vielen Kommentierenden hier die Bude einrennen und sich beschweren, dass ihre (Gr)Avatare nicht zu sehen sind, aber jetzt habe ich auch meinen Gravatar und das passende WordPress PlugIn, so dass diese auch in meinem bescheidenen Blog angezeigt werden.

Wer sich übrigends – wie ich – schonmal gefragt hat wie das Ganze funktioniert … es läuft alles über eine Mail-Adresse, die man mit dem eigenen Avatar verknüpft … gibt man diese dann auf einer gravatar-enabled Site an (wie dieser hier :)) wird das eingestellte Foto angezeigt. Genau das Richtige für einen kleinen Sonntagabend Blog-Quickie :) … und hier der (erfolgreiche) Test

Author: Thomas Jaspers Tagged with:
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