Liebe Radfahrer, es ist glaube ich mal an der Zeit mit ein paar ganz offensichtlichen Missverständnissen bzgl. des “Links-Abbiegens” aufzuräumen.
Variante 1: Arm raus und links rüberziehen. Schulterblick, drauf geschissen! Liebe Radfahrer das ist faaalsch! Dieses geradezu fatalistische Vertrauen in die Reaktionsfähigkeit der hinter euch fahrenden Autofahrer könnte man zwar schon fast als Kompliment ansehen, aber der Papierkram bleibt der Gleiche wenn es rumst.
Variante 2: Hier wird schon vieles besser gemacht. Es ist das definitive Bemühen zu bemerken einen Schulterblick auszuführen. Hierbei wird jedoch ein dermassen abrupter – und weiter – Schwenk Richtung Fahrbahnmitte ausgeführt, das wir in der Summe wieder bei Variante 1 sind. Verbunden mit einigen zusätzlichen Litern Angstschweiss auf meiner Stirn, da ich einen Sturz fast immer für unvermeidbar halte und mich regelmässig darüber wundere, wie dieser durch einen – brillianten – Schwenk zurück nach rechts noch gerade verhindert werden kann.
Variante 3: Hier ist im Prinzip von vornherein alles klar. Es ist völlig egal, ob abgebogen wird oder nicht, da die betreffenden Radfahrer eh über die gesamte Strassenbreite taumeln, als wären sie voll wie eine Strandhaubitze. An ein Überholen ist nicht zu denken und so bleibt nur die Hoffnung, das irgendwann mal angehalten wird (für einen Schluck aus der Pulle; nur so eine Vermutung) oder aber eine Abbiegung genommen wird und ein anderer Autokonvoi mit dieser Darbietung beglückt wird.
Nur ein kleiner Hinweis: Duisburg ist nicht Münster, hier haben Radfahrer im Strassenverkehr keine besonderen Rechte ;-) … munter bleiben :-).
So, nach einer gefühlten Ewigkeit komme ich doch hier endlich mal wieder zum Schreiben. Der neue Job ist super, aber halt auch erstmal was stressiger, insbesondere im Vergleich zum “Absitzen” meiner Tage am Ende des alten Jobs … und psst, ich muss das schreiben, mein Chef und die Hälfte der neuen Kollegen liest hier mit :-). Aber was soll ich sagen, wenn es ein iPhone als Firmenhandy gibt, dann kann es nur super sein … allerdings treibt mich der App-Store vermutlich noch in den Schuldturm, kostet ja immer nur ein paar Cent hier, ein paar Euro da, aber irgendwie läppert sich das doch ziemlich. Aber das iPhone ist wirklich absolut genial, bin extrem begeistert und werde meine Begeisterung auch nochmal in einem zukünftigen Posting freien Lauf lassen (kleine Drohung).
Das iPhone ist die perfekte Überleitung zum zweiten Teil dieses Postings: Twitter! Jetzt kommen ja schonmal etwas häufiger aktuelle Tweets von mir – hab´ ich an dieser Stelle schon das iPhone erwähnt :-) – allerdings bin ich noch meilenweit davon entfernt wirklich regelmässig zu twittern. Trotzdem bekomme ich in letzter Zeit immer häufiger neue Follower, die ich in keinster Weise kenne. Anfangs fühlte ich mich natürlich geschmeichelt und habe gedacht “Yeah, es ist die Qualität, nicht die Quantität”, aber irgendwie ist das auch nicht so richtig wahrscheinlich. Es ist wohl schlicht nur das “Geschäftsmodell” einiger Leute, die davon ausgehen, das man automatisch zurück-follow-et und sich damit einen große Menge Follower erschliessen wollen, vermutlich um diese dann mit Werbung oder sonst was zu bombadieren … deswegen hier mal in aller Deutlichkeit: Vergesst es :-))! Ich folge niemandem auf Twitter, den ich nicht kenne, nur weil er mir folgt, das funzt mit mir nicht. So, das musste mal gesagt werden und jetzt auf in einen sonnigen Sonntag :).
Es ist schon irgendwie verrückt. Bloggen ist ja eigentlich etwas total grenzenloses, es gibt die Möglichkeit an fast jeden Ort dieser Welt zu “schauen” und was mache ich? Mich zieht es auch beim Bloggen in die Heimat, vielleicht ist da ja was dran, dass der Ruhrpottler besonders heimatverbunden ist :). Auf jeden Fall landet jetzt mit Onkel Jojo der dritte Duisburger Blog in meiner Blogroll :) (nach Dat Gosch und Reality Sucks). Ach was rede ich denn,da habe ich ja sogar noch jemanden vergessen … mein Lokalismus ist schlimmer als befürchtet ;).
Die Bilder bei Onkel Jojo sind auf jeden Fall echt prima und werden bestimmt auch noch die eine oder andere Inspiration für einen Ausflug liefern. Und auch bei Frau Schmitz schaue ich immer öfter mal vorbei :).
So, jetzt werde ich noch ein wenig das geile Wetter geniessen, obwohl es mir fast schon zu tropisch ist, aber dank Netbook muss man ja heutzutage auch als Kind des Internets nicht leichenblass bleiben.