Ok, es folgt kein Microsoft-Bashing, versprochen, sondern einfach nur die Erzählung über ein kleines Powerpoint-Problem und seine Lösung :).
Auf das Problem ist meine Frau gestossen, bei dem Versuch einen Film für einen Vortrag in eine Powerpoint-Presentation einzubetten. Das geht im Prinzip relativ einfach mittels Insert -> Movies and Sounds -> Movie from File …. Der Film wird dann auf der Folie angezeigt und kann durch Anklicken gestartet werden. Soweit die Theorie.
Manchmal kommt es aber beim Einfügen eines Films in die Presentation aber vor, dass dieser einfach nur als weisse Box/weisser Kasten angezeigt wird. Der Film lässt sich dann auch nicht aktivieren, geschweige denn abspielen. Was besonders verwirrend hierbei war, es war derselbe (identische) Film, mal aus dem einen Verzeichnis eingebunden und einmal aus einem anderen und in beiden Fällen von der Festplatte. einmal hat es funktioniert und einmal nicht. Natürlich habe ich das Ganze erstmal selber ein paar Mal ausprobiert, denn ein dermassen nicht-deterministisches Verhalten kann man ja nun selbst von einem Windows-Rechner *ups* nicht erwarten. Aber doch, der Fehler war wie beschrieben … *grübel* … also mal kurz vom Anwender- in den Entwickler-Modus geschaltet, denn irgendwas musste anders sein und siehe da, ein scharfer Blick und: Die Lösung!
Immer wenn der Film sich nicht korrekt einbinden liess, sondern nur der weisse Kasten angezeigt wurde, dann lag der Film in einem Verzeichnis welches im Namen Leerzeichen und Umnlaute hatte. Ich habe nicht genau geprüft ob auch beide Faktoren getrennt dieses Problem hervorufen würden, aber nachdem diese “Sonderzeichen” aus dem Verzeichnisnamen entfernt wurden in dem der Film lag (und ich würde mal tippen, dass der Dateiname selber auch besser keins dieser Zeichen beinhaltet) liess sich der Film problemlos in Powerpoint einbinden :-).