Was macht man als Blogger, wenn einem nix zu schreiben einfällt und die Zeit knapp ist? Richtig! Ein wenig beim Nachbarblog abkupfern :-). Dat Gosch hat da nämlich eine coole Seite aufgetan, auf der man seine eigenen Superhelden kreieren kann und da darf Tom’s Superhero ja nicht fehlen :). Ich mag mir nur gar nicht vorstellen, was man da psychologisch wieder alles raus- und reindeuten kann ;)
Wie entsteht eigentlich ein Blogbeitrag? Na da stellen wa uns ja mal janz dumm und fragen uns: Wat is’ ‘n Dampfmaschin’? Ach ne, Mist, falscher Film! Also nochmal von vorn. Es gibt 1000 Wege, die zu einem neuen Blogbeitrag führen können – eigentlich ist dabei nur Zeit der limitierende Faktor – und hier erzähle ich mal die Geschichte dieses Blogbeitrags, was quasi ja auch direkt zu einem Blogbeitrag führt, was ja fast schon fast ein Paradoxon ist. Oh shit, ich sollte wohl mal die Drogen weglassen ;).
Also denn, ich surfe so meine Lieblingsblogs ab (natürlich immer schön “von Hand”, noch bin ich RSS- Reader-frei :)) und finde auf der Bastelschublade diesen Artikel, der mir ins Auge springt. Apfelnase war mir bis dahin kein Begriff, aber das ist ja das Schöne am Bloggen, man findet immer wieder was Neues, die sog. Blogosphere ist da schier unerschöpflich. Also mal rübergesurft und geschaut was da so los ist. Es scheint in der Tat so zu sein, das Robert Basic mit seinem Blogverkauf so eine kleine Welle losgetreten hat, die manche – weniger bekannte – Blogger nun versuchen im Kleinen mit abzusurfen. Wie ernst das gemeint ist, gerade auch im Hinblick auf die Erfolgsaussichten, ist mir dabei allerdings nicht wirklich klar. Aber es ist definitiv eine gute Möglichkeit ein wenig “Action” zu machen (gar nicht negativ gemeint).
Schaut man sich das Ganze mal in Ruhe an, so bleibt die Frage, wer sollte gut 800 Euronen (= 24 Zoll Apple Cinema Display) hinlegen, um ein Privatblog zu “erwerben”? Es gibt keine Werbeeinnahmen, keine wirkliche Publicity, nichts was den Geldbetrag “wert” ist … und auf der anderen Seite ist der Blog wahrscheinlich sogar viel mehr wert. Es ist Teil eines Ganzen, es hängt mit Sicherheit jede Menge Herzblut und Idealismus darin (wie in den meisten “privaten” Blogs) und von der Warte her ist ein solcher Blog vermutlich unbezahlbar. In diesem Sinne wünsche ich Apfelnase (unbekannterweise), dass er keinen Käufer findet und trotzdem die Kohle für das Cinema Display zusammenkratzen kann. Wobei ich mir die Anmerkung nicht verkneifen kann zu sagen, dass die Apple Displays in meinen Augen – von allen Apple Produkten – am gnadenlosesten überteuert sind! Ich bin auch Apple-Fan und habe ein MacBook Pro (teuer gekauft), aber beim anstehenden Monitorkauf wird es definitiv nichts von Apple werden … ist aber natürlich wie alles im Leben Geschmackssache, naja, und leider am Ende immer auch eine Frage der frei verfügbaren Kohle ;).
Und damit komme ich zum Ende meiner kleinen Geschichte über die Entstehung eines Blogbeitrags, welche ein Blogbeitrag ist, welche … nein … Rekursiv geht meistens schief ;) … aber noch eine letzte kleine Sache (hey ich könnte Steve Jobs sein, One more thing): Auf $TIMATOR kann man mal checken, was denn der eigene Blog – theroetisch – wert ist. Gefunden via Reality Sucks, wo ich bestimmt in Zukunft auch nochmal genauer “reinschauen” werde … der Artikel über quakeLive Beta liegt auf jeden Fall genau auf meiner Linie und ich weiss jetzt, dass ich schon mal die virtuelle Maschine anwerfen muss. Und $TIMATOR ist leider gerade down, muss ich den Wert vom ServiceGeist also noch nachreichen :).
Das hier ist Posting Nummer 100 und damit auf jeden Fall ein Grund zum Feiern :-) … bei sowas muss man ja immer zurück blicken und schlau schnacken und von einer langen Liste eine Dankesrede ablesen. Aber das wollen wir hier doch mal schön lassen, wir sind ja schliesslich im Pott :)). Es macht einfach richtig saumässig Spass und solange das so ist werde ich dabei bleiben. Es freut mich natürlich total, dass ich schon quasi drei Stammleser habe (denke ich so :)), die ich hier jetzt einfach mal völlig sinnfrei grüsse … Ein fröhliches Hallo zur “Nachbarin” ;) Dat Gosch, Ein Hallo in die Bastelschublade und Hallo zum Sandkorn im Getriebe :-) (sollte ich jemanden in der Liste vergessen haben bitte melden :-) <-- Ja ich weiss, die vielen Smileys sind richtig peinlich, aber hey, die hundert macht man ja auch nur einmal voll :-)).
Und damit Posting Nummer 100 auch ein wenig sinnvollen Inhalt hat und nicht nur ins Sentimentale abgleitet, habe ich noch ein wenig Finetuning am Blog betrieben und die Sidebar weiter aufgeräumt. Ausserdem gibt es dort jetzt unter Services ein neues Feature, mit dem man sich alle Beiträge auf einen Blick anschauen kann (haste nen Blog haste immer wat zum Schrauben, also so rein technisch gesehen ;)).
Und wann wenn nicht zum hundertsten wäre der richtige Moment sich als Blog-Amateur zu outen … denn ich habe mehrfach über “nofollow” für irgendwelche Kommentarlinks gelesen und dachte immer, was für ein Blödsinn, wer macht sowas und wozu soll das gut sein und warum den Link nicht gönnen … haha … ist aber die Default-Einstellung in WordPress, sprich das war bei mir die ganze Zeit aktiviert. Zum Glück lies sich das (auch rückwirkend) mit dem passenden PlugIn beseitigen. Ich habe noch kurz überlegt mit oben so ein “NoFollow Free” Banner einzublenden, das war mir aber dann doch ein wenig viel. Wenn man “NoFollow Blog” in Google eingibt sieht man da jedenfalls diverse Diskussionen um das Thema, bis hin zur eigenen Seite.
Also denn, in diesem Sinne auf die nächsten 100+ Beiträge :).
Seit dem ersten Screenshot vom 25. Dezember 2008 bis heute war es ein weiter Weg, doch heute ist es geschafft und die erste Version von iPlode steht zum Download bereit. Jeder der in seiner Freizeit – neben dem Job – noch programmiert weiss, das es schon manchmal hart ist nach der Arbeit weiter zu proggen, egal wieviel Spass es macht … und die letzten Meter sind die härtesten ;).
Deswegen ist die Freude jetzt auch umso grösser, dass iPlode heute direkt für alle wichtigen Plattformen am Start ist: Mac OS, Windows und Linux und das sogar mit einem kleinen Benutzerhandbuch. Natürlich habe ich keine Ahnung, ob sich wirklich viele Leute für das Game begeistern können oder nicht, aber im Prinzip reicht es schon wenn es nur einer geil findet … und einer wird sich schon finden :).
Das Schöne an einer fertigen Version ist: Jetzt kann man ganz in Ruhe Verbesserungen einbauen, vielleicht ein wenig Feedback verarbeiten und natürlich potentielle Bugs fixen … ich freue mich auf jeden Fall schon darauf weitere Features und Verbesserungen einzubauen, Ideen dafür schwirren mir zu Genüge im Kopf rum.
Also denn, hoffentlich viel Spass und ich mach’ mir jetzt erstmal ein Bier auf ;)! Prost!!
Dachte mir es wird mal wieder Zeit für eine kleine Verbesserung am ServiceGeist und deswegen können (fleissige :)) Kommentar-Schreiber sich ab jetzt per Mail benachrichtigen lassen, wenn es neue Kommentare für Beiträge gibt, wo schon selber kommentiert wurde.
Ich selber finde das immer extrem praktisch und nutze das gerne auf anderen Blogs und das Einrichten war dank WordPress mal wieder kinderleicht. Ich habe mich für das PlugIn Subscribe to Comments entschieden, bei dem jeder Nutzer seine “Abos” einfach Online verwalten kann. Scheint auch soweit zu funktionieren … :-).
… fast ohne Vorwarnung hat es mich und meinen – für Duisburger Verhältnisse fast schon dörflichen – Stadtteil heimgesucht! Die Rede ist natürlich vom Assifest!
Aber der Reihe nach! Meine bessere Hälfte ist auf Jück, was die abendliche Nahrungsaufnahme natürlich extrem erschwert. Nach kurzem Abwägen – Pommes oder lieber doch Chinese – habe ich mich für den guten alten Döner entschieden.
Schon vor der Türe hätte ich langsam misstrauisch werden müssen, aber grölende besoffene Jugendliche sind hier keine Seltenheit, also erstmal weiter. Doch Moment, was ist das? Aus der sonst so beschaulichen Eckkneipe dröhnt Technomucke und es tummeln sich allerlei freakig aussehende Gestalten davor. Sch… es ist ja Karneval. Hatte ich natürlich mal wieder gar nicht auf dem Schirm, da mir das ja sowas vom am Allerwertesten vorbei geht.
Was kann ich machen? Der Hunger treibt mich voran in Richtung Fussgängerzone. An der Ecke liegen kaputte Bierflaschen als ob einer einen ganzen Kasten zu Kleinholz verarbeitet hat … ne is’ klar … wer braucht schon Pfand. Ich hoffe das Knirschen unter meinen Schuhen lockt keinen dieser Spasszombies an, aber ich habe Glück. Bis zu einer Engstelle. Rechts sitzt einer dieser Karnevalsjünger für den die Umschreibung “völlig fertig” noch ein echter Euphemismus ist, aber ich muss dran vorbei, ich kann den Döner schon riechen. Also quetsche ich mich durch und hoffe einfach nur, dass der Kollege noch ein paar Sekunden an sich halten kann und mir nicht auch noch auf die Schuhe kotzt. Mit einem halben Hechtsprung rette ich mich in die Dönerbude, welche zum Glück karnevalsfreie Zone ist.
Erholt und mit meiner Beute mache ich mich auf den Rückweg, der zum Glück ohne grössere Zwischenfälle erfolgt. Zuhause angekommen atme ich tief durch: Nahrung und Internet – Das Leben ist schön! :-)
Yepp, ja, ich weiss, ich sollte endlich mal eine fertige Version rausbringen und dann anfangen auf jedes (exotische *duck_und_weg*) Betriebssystem zu portieren. Aber ich habe irgendwie so ein wenig rumgedaddelt vorm Rechner und dachte mir ich könnte ja mal Ubuntu runterladen für VMWare Fusion. Gesagt, getan!
Naja, Eclipse war fix installiert und iPlode lief – nach anpassen der SWT-Libraries – out of-the-box, was mich wieder zu meiner Überschrift bringt: Java ist doch was Feines.
Der Plan ist aber immer noch am Wochenende ein wenig Zeit zu investieren, um die ersten Downloads klar zu machen. Ok, jeder der Software entwickelt weiss ja wie das so ist mit den Plänen, aber noch steht der Plan :-).
Nach dem Cube Cheater fürs iPhone gibt es jetzt gleich den ganzen Zauberwürfel in einer Touch Version.
Gestern habe ich mal wieder angefangen ein wenig Bang Boom Bang zu schauen und finde den Film immer noch einfach nur genial! Ok, ich geb’s ja zu, ich als alter Potti° bin da natürlich voreingenommen. Aber das ist wirklich einer der wenigen Fime, wo alles stimmt und die Schauspieler sind einfach nur spitzenklasse. Dafür würde ich auch 99% aller sogenannten Hollywood Blockbuster links liegen lassen. Schon nach der ersten Szene im Knast (siehe Video unten) und dann im Vorspann wenn Keek zu seiner lokalen Videothek fährt – O-Ton: Der ist so faul … Du kannst dir nicht vorstellen wie faul der ist! – liege ich vor lachen unter dem Sofa.
Ob jetzt die Vergleiche mit Pulp Fiction sein müssen oder nicht, keine Ahnung. Ok, beide Filme sind cool, aber das ist es für mich auch schon. Also, falls noch nicht bekannt eine klare Kauf- und Anschauempfehlung!
° Die Definition von Potti fehlt auf Wikipedia aus mit unerklärlichen Gründen noch. Daher hier die Kurzform. Liebenswerter Bewohner der Region Ruhrgebiet mit einem Hang zu markigen Sprüchen und leicht rüpelhaftem Benehmen, der aber meistens nichts tut und herzensgut ist :).
Und hier noch zwei Filmausschnitte aus Bang Boom Bang:
Irgendwie lässt Twitter mich einfach nicht los. Und obwohl ich hier noch zu dem Fazit gekommen bin, dass ich nicht so genau weiss, was ich damit anfangen soll, bin ich immer noch dabei und spüre eine wachsende Begeisterung, auch wenn ich selber momentan immer noch eher passiv bin.
Also was hat sich geändert?
Im Prinzip sind es zwei Twitterer (das Wort scheint es wirklich zu geben), denen ich einfach gerne folge. Der erste ist 011i bei dem ich auch auf der bastelschubla.de mitlese. Da merkt man einfach, dass ihm das Twittern Spass macht, und obwohl wir uns nicht kennen – von gegenseitigen Blogbesuchen abgesehen :) – muss ich trotzdem auch über den Tweet zum ersten, zweiten und dritten Kaffee schmunzeln … ok, hier gibt es natürlich in der IT-Branche eine gewisse Seelenverwandtschaft.
Der zweite Twitterer, der mich bei der “Twitter-Stange” hält ist Jurgen Appelo. Von Jurgen kommen einfach gute Tips (=Links) und kurze Erfahrungsberichte aus der Welt der agilen Softwareentwicklung. Das ist fachlich interessant und die persönliche Note in den Tweets gefällt mir sehr gut.
Dazu folge ich jetzt noch einigen Fun- und Gadget-Usern, wie God, Darth Vader und Gizmodo. Das ist ganz unterhaltsam und man kann die eine oder andere (Link-)Perle rausfiltern.
Also ich werde dabei bleiben, vielleicht ja auch selber aktiver im Laufe der Zeit und vielleicht entdecke ich ja weitere Twitterer, bei denen mir das folgen richtig viel Spass macht. Auf jeden Fall finde ich es spannend bei mir selber zu sehen, wie sich meine Twitter-Nutzung entwickelt und wie sich auch meine Einstellung zu diesem Dienst mit fortschreitender Nutzung verändert.
Eine interessante Seite habe ich dazu auch noch gefunden. Auf Who Should I Follow kann man sich Vorschläge abholen, wer fürs Following noch interessant sein könnte. Mal schauen … :-).


