Dec 21

Vor einiger Zeit – genau genommen in einer Zeit vor diesem Blog ;) – habe ich mich mal intensiv nach frei verfügbaren UML-Editoren umgeschaut. Nachdem ich durch die Arbeit Rational Rose kennen und “hassen” gelernt hatte, war ich auf der Suche nach einer besseren Alternative. Idealerweise sollte diese für Freizeit-Projekte frei verfügbar sein. Nach einigem Stöbern bin ich schliesslich auf Visual Paradigm gestossen.

Wenn man sich von der etwas überfrachteten Webseite nicht abschrecken lässt und auch nicht von dem nötigen Account für den Download bekommt man ein auf Eclipse basiertes UML-Tool, welches einen sehr guten Eindruck macht. Für nicht-kommerzielle Projekte gibt es eine Community-Version mit eingeschränkter Funktionalität. Die folgende Übersicht zeigt alle möglichen Editionen und Preise. Einen Feature-Vergleich der verschiedenen Editionen findet man hier.

Um ein paar Gedanken (UML-technisch) zu ordnen oder auch einfach nur zum Ausprobieren ist Visual Paradigm schon in der Community-Version gut zu gebrauchen. Wer täglich mit Eclipse arbeitet wird den Einstieg als noch einfacher (intuitiver) empfinden.

Leider finden sich die richtig geilen Features, die auch einen eher agilen Entwicklungsansatz unterstützen würden, erst ab der Professional Edition. Diese ist mit knapp $840 dann doch etwas teuer für den privaten Gebrauch. Ab dieser Version gibt es dann das “Java Round-trip” Feature. Damit lässt sich sowohl Java-Code aus dem Model generieren, als auch das Model aus dem Java-Code. Somit würde sich zumindest der aktuelle Stand dokumentieren lassen. Manchmal ist ja dann der Blick auf ein UML-Diagramm schon hilfreich, um die Klassenstruktur besser zu verstehen. Wenn im neuen Jahr ein wenig mehr Zeit am Stück ist, werde ich dieses Features mit Hilfe einer Evaluierungs-Lizenz nochmal näher unter die Lupe nehmen.

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