Es gibt noch nicht wirklich viel zu sehen, aber die erste Hürde ist genommen und das SWT (Standard Widget Toolkit) läuft auf dem Mac in Eclipse. Damit sieht das leere GUI – immerhin mit Menu :) – momentan noch recht schlicht aus:
Das grösste Problem überhaupt soweit zu kommen, lag in einer Inkombatibilität zwischen der aktuellen Java Version (1.6) und der SWT Library für Mac OS. Nachdem ich in Eclipse die Java Version auf 1.5 umgestellt hatte lief alles völlig problemlos. Mehr Details hierzu folgen sicherlich noch später, jetzt gibt es erstmal Weihnachtsplätzchen :-).
Irgendwie lässt einen die Kiste ja selten los, besonders wenn man noch Ideen für das Bloggen hat. Und zum Glück war ein wenig Zeit – wenn auch nicht wirklich unterm Weihnachtsbaum ;) – endlich eine Idee umzusetzen, die mir schon länger im Kopf herumspukt und zwar: Support für Englisch als zusätzliche Sprache für den Service Geist. Das bedeutet natürlich die doppelte “Arbeit”, da jedes Posting übersetzt werden muss, auf der anderen Seite ist es ein gutes Gefühl auf diese Weise mehr Leute erreichen zu können. Natürlich habe ich auch darüber nachgedacht komplett auf Englisch umzusteigen. Das habe ich aber dann wieder verworfen, da ich schon denke, dass ich mich “in deutsch” besser ausdrücken kann (ok, soweit man das Gestammel hier “sich ausdrücken” nennen möchte ;)) und ich habe die Idee auch thematisch – je nach Sprache – die Themen hier ggf. ein wenig zu variieren. Mal sehen, wenn ich viel Zeit und Lust habe übersetze ich vielleicht noch ein paar der alten Postings.
Gleichzeitig habe ich auch nochmal das WordPress-Theme gewechselt. Das sollte man ja in so kurzen Abständen vermutlich nicht tun, aber irgendwie erschien es mit passend.
Auch der Titel des Blogs hat sich noch ein wenig geändert, da neben Mac in Zukunft auch verstärkt Themen rund um Java hier eine stärkere Rolle spielen werden. Daher habe ich jetzt einen eher neutralen Title gewählt. Wer sich über den Zusatz “Home of iPlode” wundert. Das ist der Titel eines kleinen Spiels, dass ich momentan in meiner Freizeit progge und welches in Zukunft dann auch hier seine Heimat finden wird (natürlich zuerst als Mac-Version).
Soweit erstmal ein paar interne Neuigkeiten und allen Lesern hier wünsche ich noch schöne und ruhige Weihnachtstage.
So oder so ähnlich ist das Gefühl nachdem ich mir gestern Nacht in einer spontanen Aktion einen Twitter-Account zugelegt habe. Twitter ist ein sogenannter Mikro-Blogging Service bei dem man kurze Nachrichten hinterlassen kann, die dann auf einer Web-Seite angezeigt werden. Das Ganze sieht dann zum Beispiel so aus.
Spannend wird die ganze Geschichte erst durch die Konzepte Following und Followers. Wenn man einem anderen Twitter-Benutzer folgt (Following), so bekommt man seine Timeline im eigenen Bereich angezeigt und sieht so alle seine Nachrichten. Hierbei sind dann eigenen Nachrichten und die der Benutzer denen man folgt in chronologischer Reihenfolge (daher auch der Begriff Timeline) gemischt. Natürlich möchte man auch gerne selber “verfolgt” werden (Followers), da man ansonsten nur mit sich selber twittert :).
Was ich noch nicht ausprobiert habe ist die Benutzung von SMS als Twitter-Dienst. Dabei ist SMS eigentlich fast ein Muss, wenn man sich das Konzept anschaut und deswegen dürfen Twitter-Messages auch nur 140 Zeichen lang sein. Mein aktuelles Handy eignet sich allerdings nur sehr bedingt für regen SMS-Gebrauch, aber ich werde es trotzdem mal ausprobieren. Kann allerdings auch zu ziemlichem SMS-Terror führen, da man dann ja auch alle Messages der Nutzer denen man folgt per SMS zugestellt bekommt. So sollte man schon vorsichtig sein, wenn man echten “Hardcore-Twittern” wie Robert Basic folgt ;).
Soviel erstmal für den Moment, und jetzt erstmal twittern, dass ich übers Twittern gebloggt habe, wo ich ja jetzt schon blogge, dass ich twitter :-).
Vor einiger Zeit – genau genommen in einer Zeit vor diesem Blog ;) – habe ich mich mal intensiv nach frei verfügbaren UML-Editoren umgeschaut. Nachdem ich durch die Arbeit Rational Rose kennen und “hassen” gelernt hatte, war ich auf der Suche nach einer besseren Alternative. Idealerweise sollte diese für Freizeit-Projekte frei verfügbar sein. Nach einigem Stöbern bin ich schliesslich auf Visual Paradigm gestossen.
Wenn man sich von der etwas überfrachteten Webseite nicht abschrecken lässt und auch nicht von dem nötigen Account für den Download bekommt man ein auf Eclipse basiertes UML-Tool, welches einen sehr guten Eindruck macht. Für nicht-kommerzielle Projekte gibt es eine Community-Version mit eingeschränkter Funktionalität. Die folgende Übersicht zeigt alle möglichen Editionen und Preise. Einen Feature-Vergleich der verschiedenen Editionen findet man hier.
Um ein paar Gedanken (UML-technisch) zu ordnen oder auch einfach nur zum Ausprobieren ist Visual Paradigm schon in der Community-Version gut zu gebrauchen. Wer täglich mit Eclipse arbeitet wird den Einstieg als noch einfacher (intuitiver) empfinden.
Leider finden sich die richtig geilen Features, die auch einen eher agilen Entwicklungsansatz unterstützen würden, erst ab der Professional Edition. Diese ist mit knapp $840 dann doch etwas teuer für den privaten Gebrauch. Ab dieser Version gibt es dann das “Java Round-trip” Feature. Damit lässt sich sowohl Java-Code aus dem Model generieren, als auch das Model aus dem Java-Code. Somit würde sich zumindest der aktuelle Stand dokumentieren lassen. Manchmal ist ja dann der Blick auf ein UML-Diagramm schon hilfreich, um die Klassenstruktur besser zu verstehen. Wenn im neuen Jahr ein wenig mehr Zeit am Stück ist, werde ich dieses Features mit Hilfe einer Evaluierungs-Lizenz nochmal näher unter die Lupe nehmen.
Von Java war bisher in diesem Blog noch nichts zu lesen, aber irgendwann ist immer das erste Mal :). Der Weihnachtsurlaub ist da und damit auch mal wieder Zeit kleinere private Projekte weiter voran zu treiben. Eines dieser Projekte ist – neben diesem Blog – ein Strategiespiel. Dieses entwickle ich in Java und für das GUI habe ich mich – nach einigen Recherchen – für das Standard Widget Toolkit (SWT) von Eclipse entschieden. Nicht ganz so portabel wie Swing/AWT, aber dafür haben die Applikationen wirklich das native Look & Feel des jeweiligen Betriebssystems. Mit Mac OS, Windows und Linux als unterstützte Plattformen habe ich auch nicht wirklich ein Problem mit der Portabilität.
Mein Problem ist eher, dass ich im Urlaub nicht immer Online sein kann und deswegen eine Offline-Version der entsprechenden SWT API-Documentation gesucht habe. Vielleicht habe ich falsch gesucht, aber ich bin nicht fündig geworden (google war hier mal nicht mein Freund ;)). Und auch die Version, die Eclipse bereit stellt beinhaltet keine Sourcen und daher auch kein JavaDoc.
Die Suche nach den passenden SWT-Sourcen auf der Eclipse Homepage gestaltet sich dabei etwas schwieriger, aber am Ende bin ich dann doch fündig geworden (passenden Download-Link am Ende der Seite auswählen). Dieses Package beinhaltet die kompletten Sourcen in einem File src.zip. Von hier an habe ich einen recht klassischen Weg gewählt, um an die Offline-Version der API-Doku zu kommen. Nach dem Auspacken des src.zip Files findet man unter org/eclipse/swt alle Quelldateien.
Nach ein wenig Kramen im Gedächtnis und Ausprobieren war das passende javadoc-Kommando zusammengebaut. Vorher noch ein javadoc-Verzeichnis anlegen und es kann los gehen. Das folgende Kommando läuft so unter Unix (in diesem Fall Mac OS), sollte aber mit leichten Anpassungen auch problemlos unter Windows laufen. Die Pfade müssen natürlich in jedem Fall angepasst werden.
Danach ist die API-Documentation im javadoc-Verzeichnis verfügbar und kann mit einem Klick auf index.html lokal gestartet werden. Das Ganze ist zumindest ein Weg an die passenden Dokumentation zu kommen. Für Tips wenn es noch einfachere Möglichkeiten gibt (z.B. direkt in Eclipse) bin ich auf jeden Fall dankbar. Aber für den Urlaub reicht erstmal die LowTech Lösung :).
Nachdem erste Performance Tests von Quake III unter VM Ware Fusion nicht sonderlich Erfolg versprechend waren kam gestern der – lang aufgeschobene – Tag der Boot Camp Installation. Und ich habe schon gewusst, warum ich das möglichst lange vor mit her schiebe. Das Ganze hat mich einiges an Zeit und Nerven gekostet, aber der Reihe nach. Continue reading »
Auch wenn der Service Geist noch gar nicht so lange online ist, hatte ich doch das Gefühl es ist Zeit für ein etwas anderes Design. Zum Glück ist der Austausch von sog. Themes bei WordPress ja durch das PlugIn Konzept sehr elegant und einfach gelöst.
Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn man einem Autor treu bleibt :). In diesem Fall ist der Autor deniart und das alte und neue Thema sehen sich schon recht ähnlich. Dies macht aber auch die Anpassung der Seitenleiste extrem einfach: Einfach sidepar.php aus dem alten in den neuen Ordner kopieren und fertig :).
Insgesamt war das alte Design zu sehr an Apple angelehnt, was nicht mehr wirklich 100%-tig gepasst hat, da mehr und mehr Themen aus anderen – computer-technischen – Bereichen hinzukommen. Das insgesamt schlichte Design gefällt mir persönlich immer noch gut und die neuen Farben sind so gesehen etwas neutraler. Natürlich wird Apple ein zentraler Bestandteil dieses Blogs bleiben, aber die Blicke über den Tellerrand werden zahlreicher werden. Es bleibt spannend :).
Schneller als gedacht ist ein Blog-Monat herum und ich dachte mir es wird Zeit an mein hier gestartetes Seitwert-Experiment anzuknüpfen. Also fix die neuesten Werte berechnet und siehe da, es sieht schon ein wenig besser aus :). Jetzt sind es immerhin 10.5/100 Punkten (letzer Test 6/100). Auch im Ranking hat sich dadurch was getan, läuft aber alles noch unter ferner liefen.
Ich muss gestehen, dass ich die Verbesserungen im Bereich “Technische Details” direkt nach dem ersten Posting zu diesem Thema vorgenommen habe. Da ist es natürlich auch am einfachsten ein paar Punkte herauszuholen. Die bessere Gewichtung bei Google und die höheren Zugriffszahlen über Alexa haben mich dann doch schon gefreut, auch wenn einen die Zahlen nicht aus den Socken hauen. Hey, aber dafür ist das hier ja auch Hobby.
Bin gespannt wie es weitergeht. Ich schätze ich werde mich mal an ein Favicon machen, um noch ein paar Punkte bei den technischen Details herauszukitzeln. Aber bei Allen anderen Faktoren können am Ende nur gute und interessante Inhalte helfen. Im nächsten Jahr kommt ein neuer Test :).
Nie wieder phpMyAdmin war mein spontaner Gedanke nach fünf Minuten herumspielen mit Sequel Pro. Ok, das stimmt so bestimmt nicht, aber für die ganz normalen Operationen auf der Datenbank reicht Sequel Pro sicherlich aus und es hat den Vorteil einer nativen Mac OS Anwendung. Die Installation ist völlig problemlos und bei ersten Start müssen nur die notwendigen Parameter eingegeben werden:
Hierbei könnte es ein wenig trickreich sein den Server-Namen herauszufinden, wobei ich das Glück hatte, dass dieser bei HostEurope im Datenbank Administrations-Bereich sichtbar ist. Allerdings muss man hierzu zunächst den kleinen Haken bei “Externer Benutzung” machen.
Danach findet man eine sehr aufgeräumte Oberfläche in der man zwischen verschiedenen Datenbanken auf der Server auswählen kann. Des weiteren kann man zwischen drei Ansichten wechseln: Schema, Browser und SQL. Aus einer gewissen Paranoia habe ich auf dem Screenshot unten keine meiner Datenbanken ausgewählt ;).
Mit den Buttons am unteren Rand des Bildschirms kann man im Browser-View Datensätze einfügen, löschen, etc. Im Schema-View kann man Tabellen und Indexe bearbeiten, hinzufügen oder löschen. Über den Menüpunkt “File -> Export -> MySQL dump” lässt sich eine Datenbank schnell sichern. (Habe ich jetzt auch zum ersten Mal gemacht.) Und über einen entsprechenden Import Menüpunkt wieder zurückspielen, was ich allerdings noch nicht ausprobiert habe.
Sequel Pro ist auf jeden Fall eine Hilfe für jeden, der eine mySQL Datenbank administriert und eine Mac hat. Sicherlich gibt es auch auch entsprechende Programme für Windows, nach diesen habe ich aber jetzt mal nicht gesucht ;).